
Aserbaidschan - Aserbaidschan, der Gastgeber des diesjährigen Eurovision Song Contests, wird Kongress- und Kulturpartner der Internationalen Tourismusbörse (ITB.) 2013 in Berlin. Das Land, das sich als kulturelles Bindeglied zwischen Europa und Asien sieht und im Mai diesen Jahres bereits zahlreiche Song Contest-Fans und Touristen nach Baku locken konnte, möchte sich als offenes und interessantes Land präsentieren.
"Neben der Ölindustrie als Hauptwirtschaftsfaktor richten wir unseren Fokus auf die Entwicklung des Tourismus.", sagte Kultur- und Tourismusminister Abulfas Garayev. "Dieses Jahr haben wir durch den Eurovision Song Contest in Baku eine große Medienaufmerksamkeit erreicht und konnten der ganzen Welt ein modernes Bild unseres Landes zeigen. Dieses möchten wir als Kongress- und Kulturpartner der weltweit größten Reisemesse vertiefen.", heißt es weiter.
Allerdings standen auch die Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen von Meinungs- und Pressefreiheit im Interesse der europäischen Medien. Hierüber wurde in der offiziellen Pressemeldung nichts erwähnt. Neben dem Bau neuer Hotels in Baku und der Modernisierung des Flughafens der Hauptstadt sei die Erschließung des Shahdag-Skigebietes eines der Nahziele in Bezug auf den Tourismus in Aserbaidschan.
Einen Dämpfer erhielt Baku bereits vor dem Finale des Eurovision Song Contests im Mai, als die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2020, ähnlich wie die der katarischen Hauptstadt Doha vom IOC abgelehnt wurde. Beide Städte hatten sich bereits um die Austragung der Sommerspiele 2016 beworben. Für 2020 sind noch Tokio, Madrid und Istanbul im Rennen. Gemeinsam mit dem Nachbarland Georgien hofft Aserbaidschan jedoch noch auf den Zuschlag für die Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2020.









Polen hat sich nach dem letzten Platz mit Magdalena Tul in Düsseldorf und aufgrund der Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land sowie den Olympischen Spielen in London vom Eurovision Song Contest zurückgezogen. Die EBU, die wohl zuletzt noch versucht hatte, das polnische Fernsehen im Rennen zu behalten, drückte ihr Bedauern aus und hofft auf ein Comeback 2013.

Jimmy Jump, der versucht hat den WM-Pokal vor dem Spiel mit einer Barretina, einer katalanischen Mütze zu dekorieren, erhielt von einem südafrikanischen Schnellgericht eine Geldbuße von 2.000 Rand, umgerechnet rund 210 Euro auferlegt. Seine allgegenwärtige Begründung, weshalb er diverse Sport- und Großveranstaltungen stört: Er wolle die Leute einfach nur zum Lachen bringen.
Die Spanische Allgemeine Zeitung (SAZ) kommentierte seinen Auftritt mit: "Einfach nur noch lächerlich." Zurück bleibt, am Tag nach dem WM-Finale, ein strahlender Sieger der sich zum ersten Mal den Weltmeistertitel sicherte und damit den ersten Stern auf dem Trikot tragen darf, enttäuschte Holländer, die zum dritten Mal so knapp vor dem ersten Titel das Nachsehen hatten und eine erfolgreiche und dynamische deutsche Mannschaft auf Rang 3.
Da unser Gegner nun Spanien hieß und man es ja bereits beim Eurovision Song Contest gesehen hat, was bei Großevents mit spanischer Beteiligung passieren kann, schien es klar, dass Jimmy Jump wieder alle Hebel in Bewegung setzen wird um seinen Moment bei der Fußball-Weltmeisterschaft zu bekommen. Ich nehme mal an, dass er es war, der zu Beginn des Spiels auf das Feld rannte und im Handumdrehen von der Security abgeführt wurde.


