
Montenegro - Auch wenn die Europäische Rundfunkunion sich derzeit zögerlich verhält und nicht regelkonforme Votingabsprachen dementiert, gibt es immer weitere Spekulationen um mögliche Punkteschiebungen. So ist auch der Fall Montenegro seltsam, sowohl in Bezug auf erhaltene als auch auf vergebene Punkte.
Insbesondere die Punktevergabe Montenegros an die Ukraine ist erstaunlich. Während man im Semifinale noch zwölf Punkte an die Sängerin Zlata Ognevich aus der Ukraine vergab, kassierte die ukrainische Interpretin im Finale am Samstag keinen einzigen Punkt. Stattdessen gingen die zwölf Punkte an Aserbaidschan. Auch die Abstimmung weiterer ex-jugoslawischer Nationen irritiert.
Obwohl Slowenien, Kroatien, Serbien und Montenegro im gleichen Semifinale starteten, gab Slowenien lediglich zwei Punkte an Kroatien und fünf Punkte an Serbien. Montenegro erhielt überhaupt keine Punkte. Die Höchstwertung aus Slowenien ging im Semifinale ebenfalls an die Ukraine, im Finale hingegen vergab Slowenien, wie auch Montenegro keinen einzigen Zähler nach Kiew.
Nach Angaben des montenegrinischen Senders RTCG gingen während des Semifinals rund 5.500 Stimmen per Televoting ein, die Ukraine gewann mit deutlichem Vorsprung und auch bei den Juroren muss der Song "Gravity" gut angekommen sein. Auch im Finale soll die Ukraine von der montenegrinischen Jury favorisiert worden sein. Insofern ist ein plötzlicher Interessenabfall der Zuschauer an "Gravity" im Finale erstaunlich.







Über den Künstler: 

Zypern - Um aufkeimenden Gerüchten um die zypriotische Eurovisionsteilnahme in Malmö direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen: der Sender CyBC und der Kompinist des zyprischen Beitrags, Αndreas Georgallis, bestätigte, dass man weiterhin am Wettbewerb teilnehmen werde. Die Teilnahme ist trotz aktueller Meldungen aus Zypern um Hilfspakete in Milliardenhöhe gesichert, ein Rückzug wäre bei der EBU ebenfalls mit einer horrenden Strafgebühr verbunden. Somit bleibt Despina Olympiou im Rennen. Wie es im kommenden Jahr ausschaut, ist derzeit nicht bekannt.
Frankreich - Ortal, die französische Song Contest-Teilnehmerin von 2005 hat gesunde Zwillinge zur Welt gebracht. Seit ihrer Song Contest-Teilnahme in Kiew, wo sie mit "Chacun pense a soi" nur den vorletzten Platz, vor Gracia, belegte, bekam ihre Karriere einen zusätzlichen Schub, sieben Alben sind seitdem entstanden. Vor der Eurovision war die, in Israel geborene, Sängerin in Frankreich weitestgehend unbekannt.
Spanien - In Spanien ist das Online-Voting um den dritten potentiellen Beitrag für Malmö beendet. Die Wahl zwischen den beiden Titeln "Atrevete" und "Revolución" fiel mit 69,9% zugunsten des ersten Beitrags aus. Dieser wird nun neben zwei gesetzten Liedern am 26. Februar von der Gruppe El Sueño de Morfeo in der Vorentscheidungsshow "Contigo hasta el final" präsentiert. Dort wird per Jury- und Televoting über den Beitrag für die Eurovision abgestimmt.
Griechenland - Das griechische Fernsehen ERT hat heute die vier Beiträge für den nationalen Vorentscheid veröffentlicht. Alle Titel können ab sofort
Italien - Im Teatro Ariston beginnt heute das 63. San Remo-Festival. Am Ende der Woche wird aller Voraussicht nach feststehen, welcher Teilnehmer aus der Newcomer- oder Etablierten-Kategorie für Italien zum Song Contest fährt. Heute Abend stellen sieben der 14 etablierten Interpreten jeweils zwei Beiträge vor. Ein Song pro Künstler erreicht die nächste Show. Die Show kann ab 20:30 Uhr (MEZ) auf RAI 1 oder live
Finnland - Das finnische Fernsehen YLE hat sein Juryvoting veröffentlicht. Die 12 Punkte gingen, wie in vielen Ländern an Loreen aus Schweden, zehn Punkte hatten die finnischen Juroren für Ott Lepland aus Estland übrig. Auch die skandinavischen Nachbarn aus Dänemark mit acht Punkten, Island mit fünf Punkten und Norwegen mit einem Punkt erhielten Jurystimmen. Deutschland kam bei den Juroren auf drei Zähler, im kombinierten Voting reichte es immerhin für einen Punkt aus Finnland für Roman Lob.
Norwegen - Der bekannte Moderator Per Sundnes hat seine Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Norwegen beendet. Wie es heute heute von Seiten des Senders NRK heißt, gibt Per Sundnes den Melodi Grand Prix und die übrigen Moderationstätigkeiten ab und wechselt zum Privatsender TV3, wo er die norwegische Version von "Queer eye for the straight guy" übernehmen wird. Sundnes war seit 2007 für den norwegischen Vorentscheid tätig.
Dem Gesichtsausdruck nach nimmt Rambo Amadeus sein Lied auch nicht für voll
Am Ende wird noch einer in den Spruchbändern abgeführt
Auch die zweite Probe Islands lief äußerst souverän ab, Finale höchstwahrscheinlich
