
Montenegro - Montenegro - le Monténégro - Crna Gora
Montenegro ist ein kleiner Rebell beim Song Contest, keiner der Beiträge konnte sich bislang für das Finale der Eurovision qualifizieren, zumeist waren diese Entscheidungen aber auch absolut gerechtfertigt. Die montenegrinischen Beiträge passen in keine Schublade und sind entweder sehr sperrig oder seltsam, wie Rambo Amadeus beispielsweise mit seiner Europa-Neurose vergangenes Jahr. Auf jeden Fall macht das Land im Südosten Europas dem geneigten Zuschauer Spaß, auch wenn man Jahr für Jahr auf die Nase fällt.
Zur bisherigen Eurovisiongeschichte:
Debüt: 2007 mit Stevan Faddy
Rundfunkanstalt: RTCG
Teilnahmen: 4
Siege: keine
Eurofires Liebling:
Andrea Demirović - Just get out of my life
(ME'09 - 44 Pkt. im SF)
Da hatte Ralph Siegel noch einmal einen guten Moment als er als Peter March für Montenegro komponierte. Der Titel, der mit einem Travolta-Double als Backingtänzer inszeniert wurde, gehört zu den besseren Kompositionen von Mr. Eurovision in den 2000ern. Es war zugleich das einzige Jahr, in dem sich das Land des organisierten Zigarettenschmuggels eurovisionstypisch präsentierte, leider scheiterte man knapp an der Finalhürde und musste nach dem ersten Semifinale die Heimreise nach Podgorica antreten.
Der ESC in drei Sätzen: Als Teil Jugoslawiens war man schon früh an das Netzwerk der Eurovision angeschlossen, zwischen 1992 und 2003 war die Bundesrepublik Jugoslawien, bzw. die Teile, die noch verblieben waren, von der EBU suspendiert, der Sender JRT nicht startberechtigt. 2004 debütierte Serbien-Montenegro, nach dem Zerfall dieser Union nahmen Serbien und Montenegro 2007 als eigene Nationen an der Eurovision teil. Seither ist Serbien der erfolgreichere Staat bei der Eurovision, Montenegro nahm seither viermal teil, viermal schied man vorzeitig im Halbfinale aus, zuletzt mit Rambo Amadeus.
Eurovision Song Contest 2013:
Interpret: Who See feat. Nina Žižić
Titel: Igranka
Startnummer: 9 (im 1. Semifinale)
Sprache: Montenegrinisch
Text & Musik: Dejan Dedović, Mario Đorđević, Đorđe Miljenović
Vorentscheid: Interne Auswahl der Interpreten und des Titels, der im Rahmen einer Präsentationsshow auf dem Sender RTCG vorgestellt wurde.
Über den Künstler: Who See ist ein Hip-Hop-Duo aus Kotor und besteht aus Dejan Dedović alias Dedduh und Mario Đorđević alias Noyz. Die Gruppe formierte sich Anfang der 2000er und nahm zunächst den Demotrack "Dim po dim" auf. 2007 erfolgte die Veröffentlichung des Debütalbums "Sviranje kupcu" nach zwei Jahren im Studio. Die Single "Reggaeton Montenegro" aus ihrem zweiten Album machte das Duo im ehemaligen Jugoslawien bekannt.
Bekannt ist Who See außerdem für ihre lustigen Videos und können von sich behaupten, als erste Interpreten aus Montenegro überhaupt für einen MTV Europe Music Award nominiert gewesen zu sein. In Malmö werden sie von Nina Žižić begleitet, die 2003 mit ihrer musikalischen Karriere durchstartete, an diversen Festivals teilnahm und 2006 mit "Potraži me" an der montenegrinischen Vorauswahl für die Beovizija von Serbien-Montenegro teilnahm.
Eurofires Meinung: 
Der montenegrinische Beitrag 2013 ist auch wieder etwas schwierig. Montenegro schickt entgegen aller Trends ein namhaftes Hip-Hop-Duo nach Malmö, das zwar bestimmt einen ganz lustigen Auftritt abliefern wird, aber mit Sicherheit nicht ins Finale kommen wird. Ich kann mir das Lied derzeit auch nicht wirklich schön hören und hoffe im kommenden Jahr endlich mal auf einen starken Titel aus Crna Gora, der auch Potenzial hat, ins Finale einzuziehen.
Finalchancen: ![]()
Weiterführende Links:
Offizielle Website des Interpreten
Profil auf Eurovision.tv
Songtext auf Diggiloo.net
Kostprobe:







Zypern - Um aufkeimenden Gerüchten um die zypriotische Eurovisionsteilnahme in Malmö direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen: der Sender CyBC und der Kompinist des zyprischen Beitrags, Αndreas Georgallis, bestätigte, dass man weiterhin am Wettbewerb teilnehmen werde. Die Teilnahme ist trotz aktueller Meldungen aus Zypern um Hilfspakete in Milliardenhöhe gesichert, ein Rückzug wäre bei der EBU ebenfalls mit einer horrenden Strafgebühr verbunden. Somit bleibt Despina Olympiou im Rennen. Wie es im kommenden Jahr ausschaut, ist derzeit nicht bekannt.
Frankreich - Ortal, die französische Song Contest-Teilnehmerin von 2005 hat gesunde Zwillinge zur Welt gebracht. Seit ihrer Song Contest-Teilnahme in Kiew, wo sie mit "Chacun pense a soi" nur den vorletzten Platz, vor Gracia, belegte, bekam ihre Karriere einen zusätzlichen Schub, sieben Alben sind seitdem entstanden. Vor der Eurovision war die, in Israel geborene, Sängerin in Frankreich weitestgehend unbekannt.

Spanien - In Spanien ist das Online-Voting um den dritten potentiellen Beitrag für Malmö beendet. Die Wahl zwischen den beiden Titeln "Atrevete" und "Revolución" fiel mit 69,9% zugunsten des ersten Beitrags aus. Dieser wird nun neben zwei gesetzten Liedern am 26. Februar von der Gruppe El Sueño de Morfeo in der Vorentscheidungsshow "Contigo hasta el final" präsentiert. Dort wird per Jury- und Televoting über den Beitrag für die Eurovision abgestimmt.
Griechenland - Das griechische Fernsehen ERT hat heute die vier Beiträge für den nationalen Vorentscheid veröffentlicht. Alle Titel können ab sofort
Italien - Im Teatro Ariston beginnt heute das 63. San Remo-Festival. Am Ende der Woche wird aller Voraussicht nach feststehen, welcher Teilnehmer aus der Newcomer- oder Etablierten-Kategorie für Italien zum Song Contest fährt. Heute Abend stellen sieben der 14 etablierten Interpreten jeweils zwei Beiträge vor. Ein Song pro Künstler erreicht die nächste Show. Die Show kann ab 20:30 Uhr (MEZ) auf RAI 1 oder live
Finnland - Das finnische Fernsehen YLE hat sein Juryvoting veröffentlicht. Die 12 Punkte gingen, wie in vielen Ländern an Loreen aus Schweden, zehn Punkte hatten die finnischen Juroren für Ott Lepland aus Estland übrig. Auch die skandinavischen Nachbarn aus Dänemark mit acht Punkten, Island mit fünf Punkten und Norwegen mit einem Punkt erhielten Jurystimmen. Deutschland kam bei den Juroren auf drei Zähler, im kombinierten Voting reichte es immerhin für einen Punkt aus Finnland für Roman Lob.
Norwegen - Der bekannte Moderator Per Sundnes hat seine Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Norwegen beendet. Wie es heute heute von Seiten des Senders NRK heißt, gibt Per Sundnes den Melodi Grand Prix und die übrigen Moderationstätigkeiten ab und wechselt zum Privatsender TV3, wo er die norwegische Version von "Queer eye for the straight guy" übernehmen wird. Sundnes war seit 2007 für den norwegischen Vorentscheid tätig.
Dem Gesichtsausdruck nach nimmt Rambo Amadeus sein Lied auch nicht für voll
Am Ende wird noch einer in den Spruchbändern abgeführt
Auch die zweite Probe Islands lief äußerst souverän ab, Finale höchstwahrscheinlich



