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Kosovo

  • Kosovo: Unabhängigkeit nicht völkerrechtswidrig

    Kosovo

    Kosovo Kosovo - Wieder einmal Nachrichten vom Unabhängigkeits-Hotspot auf dem Balkan: Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat in einem nicht verbindlichen Gutachten festgestellt, dass die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo nicht völkerrechtswidrig ist.

    Im Februar 2008 hatte sich die serbische Provinz einseitig für unabhängig erklärt, über 60 Staaten, darunter ein Großteil der EU-Mitglieder und die USA haben die staatliche Souveränität des Kosovo bereits anerkannt. Serbien hingegen hatte hingegen wiederholt auf die Unverletzbarkeit seiner Staatsgrenzen bestanden.

    Neben Serbien wird die Unabhängigkeit auch von Russland, der Slowakei, Spanien und Rumänien kritisiert. Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti meldet, erkennt Moskau das Gutachten nicht an. Verbindliche Konsequenzen hat dieses UN-Gutachten jedoch nicht. Über eine kosovarische Teilnahme am Eurovision Song Contest muss daher auch in Zukunft nicht diskutiert werden.

  • Kosovo: Von der UNO bis zum ESC

    Kosovo

    Kosovo Kosovo - Um diversen Suchenden, die von Google auf unsere Website gelangen eine Antwort auf ihre Frage bieten zu können, ob der Kosovo berechtigt ist, am Eurovision Song Contest teilzunehmen, haben wir ein bisschen recherchiert und folgenden interessanten Auszug in der South East Times, einem südosteuropäischen Nachrichtenportal gefunden.

    Nach derzeitigem Stand ist eine Teilnahme aufgrund der fehlenden EBU-Mitgliedschaft nicht möglich. Die EBU erklärte in einem kürzlich veröffentlichtem Bericht, dass RTK derzeit alle Erwartungen an einen typischen öffentlich-rechtlichen Sender erfüllt, soweit dies die wirtschaftlichen Umstände zulassen. Auch das kosovarische Kulturministerium ließ mitteilen, dass dieses Projekt, sofern es im Rahmen des Budgets liegt, die vollste Unterstützung aus der Politik erhält.

    Dennoch stellt sich dem Sender ein Problem, wie der Generaldirektor des Senders RTK, Sylejman Shaqiri berichtet: "RTK kann ein Vollmitglied der EBU werden, wenn der Kosovo Mitglied der Internationalen Union für Telekommunikation [ITU] wird. Dafür müsste der Kosovo ein UN-Mitglied werden." Derzeit haben 65 von 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen den Kosovo als unabhängigen Staat anerkannt.

    Sprich: Für das kosovarische Fernsehen RTK besteht derzeit keine Grundlage am Eurovision Song Contest teilzunehmen.

  • San Marino komplettiert Teilnehmerliste

    San Marino

    San Marino San Marino - Die Republik San Marino wird auch 2009 am Eurovision Song Contest teilnehmen, das hat der sanmarinesische Fernsehsender SMRTV gegenüber ESCtoday.com bestätigt. Damit hat das letzte Land von Belgrad 2008 seine Teilnahme bestätigt.

    Monaco Monaco - Das monegassische Fernsehen hingegen wird auch 2009 nicht zum Eurovision Song Contest zurückkehren. Dies geht aus dem gleichen Artikel hervor. TMC schloss eine Rückkehr zum Wettbewerb zwar nicht grundsätzlich aus, in Moskau wird man aber nicht dabei sein. Ebenfalls nicht teilnehmen werden Italien, Luxemburg und Österreich.

    2009 wird es damit erstmals seit 2003 keine debütierenden Länder beim Eurovision Song Contest geben. Das Kosovo kann aufgrund der fehlenden EBU-Mitgliedschaft keinen Vertreter nach Moskau entsenden, ebenso fehlt es Liechtenstein und Kasachstan an einem EBU-Sender. Den einzigen Rückzieher macht Georgien.

    Die Teilnehmerliste von Moskau sieht damit 43 teilnehmende Nationen vor, ebenso viele wie bereits 2008.

  • RTK: Wollen am Song Contest teilnehmen!

    Kosovo

    Kosovo Kosovo - Das kosovarische Fernsehen RTK hat, einem Oikotimes-Artikel zufolge, Interesse an einer Teilnahme am Eurovision Song Contest. Der Sender wird eigenen Angaben zufolge bald einen Aufnahmeantrag an die European Broadcasting Union (EBU) stellen und hofft bereits auf eine Teilnahme am Song Contest 2009.

    Sogar über einen nationalen Vorentscheid hat man sich offensichtlich schon Gedanken gemacht. Das bis vor wenigen Jahren regelmäßig stattfindende Musikfestival "Akodet e Kosoves" soll dafür genutzt werden den kosovarischen Titel für den Contest zu ermitteln. Wie es diesbezüglich weitergeht wird wohl in den nächsten Monaten entschieden. Anzunehmen ist, dass im Falle einer Teilnahme, das serbische Fernsehen RTS mit einem Rückzug von der Veranstaltung reagieren wird.

    Das Kosovo löste sich im Februar 2008 einseitig von Serbien und erklärte sich für unabhängig. Mehrere Staaten, darunter auch Deutschland erkennen das Kosovo als souveränen Staat an. Aktuelle Informationen zur kosovarischen Eurovisionsteilnahme gibt's natürlich in Kürze hier.

  • Serbien: ESC wird möglicherweise verlegt

    SerbiaKosovo Serbien/Kosovo - Die schwedische Eurovisionsseite Gylleneskor.se berichtet heute Morgen erstmals über eine mögliche Verlegung des 53. Eurovision Song Contest. Aufgrund der einseitigen Unabhängigkeitserklärung der südserbischen Provinz Kosovo kam es in den vergangenen Tagen zu Ausschreitungen in der serbischen Hauptstadt Belgrad, die als Austragungsort für den 53. Eurovision Song Contest angedacht war.

    Infolge der Unabhängigkeitserklärung des Kosovos am vergangenen Sonntag, kam es zu Großdemonstrationen und Ausschreitungen, bei denen bereits mehrere Menschen verletzt und ein Mensch getötet wurde. Eine Gruppe nationalistischer Demonstranten setzte die US-Botschaft in Belgrad in Brand. Weitere Botschaften von Ländern, die das Kosovo als unabhängig betrachten, wurden ebenfalls attackiert.

    Die EBU, die für die Ausrichtung des Eurovision Song Contests verantwortlich ist berät derzeit in einer Telefonkonferenz über die aktuelle Situation. Sollte der Song Contest aufgrund des erhöhten Sicherheitsrisikos nicht in Belgrad stattfinden, müsse ein Ersatzland kurzfristig einspringen. Der Eurovision Song Contest soll vom 20.-24. Mai 2008 in der Beogradska Arena in Belgrad stattfinden. Eurofire wird weiterhin darüber berichten.

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