Eurovision Song Contest 2012

Aserbaidschan Aserbaidschan - Das erste Semifinale des Eurovision Song Contest 2012 ist vorbei, wir haben die ersten Finalisten gefunden, die die Big Five und Gastgeber Aserbaidschan am Samstagabend begleiten werden. Und es ist nahezu so gekommen, wie ich es erwartet habe, neun von zehn Ländern, auf die ich getippt habe, sind tatsächlich im Finale. Einzig und allein auf Österreich müssen wir am Samstag verzichten.

Qualifiziert haben sich in der Reihenfolge ihrer Bekanntgabe:
- Romana Rumänien - Mandinga - Zaleilah
- Moldawien Moldawien - Pasha Parfeny - Lăutar
- Island Island - Greta & Jónsi - Never forget
- Ungarn Ungarn - Compact Disco - Sound of our hearts
- Dänemark Dänemark - Soluna Samay - Should've known better
- Albanian Albanien - Rona Nishliu - Suus
- Zypern Zypern - Ivi Adamou - La la love
- Griechenland Griechenland - Eleftheria Eleftheriou - Aphrodisiac
- Russland Russland - Buranovskiye Babushki - Party for everybody
- Irland Irland - Jedward - Waterline
Ausgeschieden sind:
- Montenegro Montenegro - Rambo Amadeus - Euro Neuro
- Lettland Lettland - Anmary - Beautiful song
- Schweiz Schweiz - Sinplus - Unbreakable
- Belgien Belgien - Iris - Would you?
- Finnland Finnland - Pernilla Karlsson - När jag blundar
- Israel Israel - Izabo - Time
- San Marino San Marino - Valentina Monetta - The social network song
- Österreich Österreich - Trackshittaz - Woki mit deim Popo

Wirklich große Überraschungen sind eigentlich nicht dabei, dass es Ralph Siegel mit San Marino nicht schafft war klar, die Belgierin und die Finnin waren dann wohl doch zu langweilig, Israel kann man drüber streiten, aber ich fand es persönlich auch etwas übertrieben kitschig, Lettland war nett, aber chancenlos und die Schweiz.. na ja, ebenfalls nett aber langweilig. Die österreichische Darbietung hat Europa möglicherweise nicht verstanden, aber was soll's, es war ein tolles Semifinale, das wir morgen Abend noch einmal im Detail auseinandernehmen werden, mit Bildern, Videos und natürlich ersten Reaktionen.

Anzumerken an dieser Stelle sei schon einmal, dass Peter Urban glücklicherweise nicht nur die schönen Seiten Aserbaidschans angesprochen hat, sondern, wenn auch recht milde, über die Einschränkungen von Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Menschenrechten und den Aliyev-Clan gesprochen hat. Auch über den Iran verlor er deutliche Worte. Die Moderatoren machten teilweise einen recht verlorenen Eindruck, insbesondere die französische Sprache machte doch allen drei Darstellern große Schwierigkeiten.

Die Idee, die Crystal Hall zum jeweils auftretenden Land in den Nationalfarben erscheinen zu lassen finde ich großartig, ebenso wie sich die Methode bewährt hat, den Greenroom mitten in die Halle zu bauen. So hat man u.a. Eleftheria aus Griechenland oder Jedward aus Irland während der netten folkloristischen Pausennummer mittanzen sehen. Insgesamt bin ich rundum zufrieden mit dem bisherigen Stand aus Baku und verabschiede mich für's Erste. Jetzt im Anschluss findet noch die Zulosung der Startnummern auf der Pressekonferenz statt.

Näheres zu diesem Semifinale und eine Vorschau auf das zweite Halbfinale am Donnerstag folgt berufschulbedingt erst morgen Abend, aber sie folgt. In diesem Sinne noch einen schönen Abend.