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  • Malmö 2013: Die abschließende Finalanalyse

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Das Finale des Eurovision Song Contest 2013 ist vorbei und Dänemark steht als Sieger fest. Inzwischen wird bereits darüber spekuliert, wo der nächste Contest stattfinden wird. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten hier das Parken Stadium in der Hauptstadt Kopenhagen, das Gigantium in Aalborg, wo in den Jahren zuvor der Dansk Melodi Grand Prix stattfand sowie die 2010 eröffnete Jynske Bank Boxen in Herning.

    Aber zuvor noch einmal zurück zum gestrigen Finale des Wettbewerbs. Besonders schöne Momente waren zweifelsohne der Einmarsch der Nationen, wie bei den Olympischen Spielen über diese weiße Brücke, was den Eindruck eines wirklich wichtigen Events hatte. Auch die Moderation von Petra Mede muss ausdrücklich noch einmal gelobt werden. Dafür, dass sie komplett allein moderieren musste, hat sie einen fabelhaften Job gemacht und sich sogar noch auf die Bühne gestellt und die schwedische Kultur auf fantastische Weise dargestellt. 

    Carolas Auftritt war aber der beste des Abends, von ihrer eigenen Windmaschine umgepustet, hat sie sich einen endgültigen Platz in der Song Contest-Hall of Fame erspielt, grandios. Auch Sarah Dawn Finer, die ABBA sang, war ganz ganz groß. Ein wirklich großes Lob an die schwedischen Darsteller, Malmö 2013 war vielleicht im Vorfeld oft kritisiert worden, auch von mir, aber die Show konnte sich wirklich sehen lassen. 

    Dänemark als Sieger stand bereits bei den Buchmachern und Fans im Vorfeld als glasklarer Favorit fest, mit fast 50 Punkten Vorsprung konnte sie ihren Sieg in den letzten Wertungen festigen. Emmelie de Forest enttäuschte nicht und wird bestimmt in dem einen oder anderen Land in die Charts einsteigen, hier lief sie heute Morgen bereits im Radio mit "Only teardrops". Auch Farid Mammadov und seiner Kastenkunst kann man den zweiten Platz nicht madig reden, Aserbaidschan hat gezeigt wie Eurovision geht und dafür auch aus allen Teilen Europas Punkte erhalten. Ob dies nun der fehlenden Türkei zu Gute zu schreiben ist, sei dahingestellt.

    Die Ukraine mit Zlata Ognevich, sowie Margaret Berger aus Norwegen und Dina Garipova aus Russland waren Mitfavoriten und ebenfalls nach guten Leistungen weit oben zu finden. Darüber dürfte sich bestimmt niemand großartig aufregen, vieles ist ja nach den Halbfinals und den Fanvotings schon einigermaßen vorhersehbar. Das Girechenland wieder einmal die Top Ten bereichert ist auch keine große Überraschung, ebenso wenig wie die 12 Punkte aus Zypern. Manche Dinge ändern sich eben nie...

    Italien hat zum Schluss noch Malta überholt. Das Land, das jahrelang keinen Bezug zum Eurovision Song Contest hatte, steuert ebenfalls auf eine erfolgreiche Bilanz hinaus. Drei Teilnahmen in der jüngeren Vergangenheit, dreimal Top Ten, nicht schlecht. Besonders bei den Juroren dürfte Marco Mengoni beliebt gewesen sein. Malta hingegen erschließt sich mir überhaupt nicht. Warum erhielt Gianluca Bezzina derart viele Punkte, immer wieder ein paar aus vielen Ländern... es wird mir ein Rätsel bleiben. Der fast im Kreis grinsende Kinderarzt war für mich einer der langweiligsten Interpreten des Abends.

    Für die Niederlande freut mich der neunte Platz enorm, Anouk hat gezeigt, dass auch ein fast schon vergessenes Land beim Song Contest, das seit 2004 so viele Pleiten erlebt hat, etwas bewegen kann. Hilversum meldete bereits, dass man 2014 wieder mit dabei sein wird, im Oranjeland dürfte gestern Abend noch richtig lang gefeiert worden sein. Auch in Belgien, die im Semifinale noch punktgleich mit den Niederlanden waren, schnitten vergleichsweise gut ab, Platz 12.

    Dazwischen mein Spontanfavorit Ungarn, für den auch ich angerufen habe und der 12 Punkte aus Deutschland bekam. ByeAlex war die positive Überraschung des Abends für mich, recht unscheinbar daherkommend machte er einen guten Job, es stimmte so viel bei ihm, dass der zehnte Platz durchaus gerechtfertigt ist, Aliona Moon aus Moldawien wurde ebenfalls noch mit einem elften Platz belohnt, zu Recht. 

    Dahinter wird es dann schon schwierig, Rumänien als Selbstläufer schummelte sich auf #13 dazwischen, dahinter wahrscheinlich hinter den Erwartungen liegend Robin Stjernberg für den Gastgeber Schweden. SVT und viele schwedische Fans haben sich wohl mehr von dem etwas unmotiviert erscheinenden Robin erwartet. Es schien generell so, als ob die Big Five und der Schwede zuvor von den Griechen mit Alkohol gesangsunfähig gemacht wurden, alle wirkten etwas weggetreten, insbesondere Bonnie Tyler und die Frontfrau der Spanier.

    Georgien hätte ich höher eingeschätzt, auch wenn ich den Song absolut nicht riechen kann. Ell & Nikki 2.0 hatten ein schwedisches Team, einen vor Perfektheit triefenden Song und eine Bühnenshow, die wirklich fast eins zu eins an 2011 in Düsseldorf erinnerte. Der Zweitversuch damit zu siegen schlug fehl und es reichte nur für den 15. Platz. Dahinter Weißrussland mit seiner Gute-Laune-Kanone Alyona Lanskaya, die sich selbst wohl mehr erhofft hatte, aber für weißrussische Verhältnisse schon eine gute Leistung abgeliefert hat. Bei gerade einmal zwei Finalteilnahmen zuvor ist dies aber auch keine große Überraschung.

    Island und Armenien im Finale fand ich ohnehin schon kurios genug, bei den Isländern kann ich es ja noch verstehen und den Finaleinzug Armeniens kann man sich mit etwas Eurovisionskenntnis auch herleiten, verdient fand ich aber beides nicht. Dafür schrammte Bonnie Tyler mit Platz 19 noch an einer größeren Katastrophe vorbei. Das sie nicht vorn landen würde, schien nach ihrer Performance klar, so rauchig und verrucht wie früher war der Titel nicht, aber er war gut. Bei der Eurovision konnte man aber scheinbar kaum Fans aus damaligen Zeiten mobilisieren, auch wenn der Punktesprecher aus Litauen ihr seine Liebe gestand.

    Ab Platz 20 findet man dann Nationen, die eigentlich jedes Jahr recht weit hinten im Finale zu finden sind, Estland mit der schwangeren Birgit, von der ich mir für ihre berührende Ballade über einen Neuanfang mehr erhofft hatte und natürlich Deutschland. Cascada legte sich ins Zeug und zog alle Register, sie sah wirklich schön aus, man wusste aber auch, dass sie trotz Weltkarriere und Powerhits nicht unbedingt die beste Sängerin des Abends war. Sie hat sich aber nichts vorzuwerfen, ihre Leistung war solide und gut, mehr war an dem Abend aber auch nicht drin. Ich danke ihr für den Spaß den sie uns bereitet hat und freue mich, wenn sie in den Medien nicht so sehr zerrissen wird. 

    Wir haben in den letzten Jahren mit Lena und Roman Lob tolle Ergebnisse erzielt, da kann ein 21. Platz mit 18 Punkten, davon die meisten aus Österreich und tatsächlich wieder einmal aus Albanien, auch schon mal passieren. Das Konzept für 2014 wird zeigen, ob es Veränderungen am Modus geben wird, aber ich fand die Eurovisionssaison aus deutscher Sicht dennoch sehr erfolgreich. Litauen hingegen platzierte sich dort, wo es auch hingehört, nämlich unter den letzten fünf. Das war ein überflüssiger Überbrückungssong, den es auch nicht gebraucht hätte.

    Ganz hinten findet man die Französin Amandine Bourgeois, die einen auf Tina Turner machte und sich immer weiter in ihre Rolle als Rockmädel reinsteigerte. Es war nicht schlecht, wahrscheinlich profitierte es nur nicht von der Startposition eins und der unvorteilhaften Körperhaltung der Interpretin. Finnland enttäuschte auch sehr mit ihrem Hochzeitslied, Team Ding Dong machte genau das, was es im Halbfinale auch tat, nur diesmal leider am Gehör Europas vorbei. 

    Auf dem 25. Platz findet man die extrem lahme Nummer von El Sueño de Morfeo aus Spanien. Man merkte der Sängerin ihre Nervosität auch an, in den Nahaufnahmen sah man sie zittern, gereicht hat es nicht, wahrscheinlich fehlten auch einige Zähler aus Portugal, aber auch die hätten die Leistungen nicht großartig aufgebessert. Nach Pastora Soler im letzten Jahr war dies ein klarer Rückschritt. Die rote Laterne geht nach 2007 aber an Irland, das sich gerade einmal drei Punkte verdienen konnte. Tja, einen trifft's eben und diesmal war es Irland, die auch nicht gerade einen guten Abend erwischt haben.

    Insgesamt geht das Ergebnis aber wieder einmal in Ordnung, es ist nun niemand über den Ausgang des Abends übermäßig enttäuscht, wir treffen uns 2014 alle in Dänemark wieder und wissen bereits um die Teilnahmebestätigungen aus den Niederlanden, Ungarn, Finnland, Norwegen und tatsächlich schon aus den baltischen Staaten Litauen und Lettland. In den nächsten Wochen werden die Neuigkeiten wohl wieder abklingen, aber wir bleiben natürlich am Geschehen dran und werden berichten, sobald es Neuigkeiten zur abgeschlossenen und neuen Saison der Eurovision geben wird. In diesem Sinne allen Lesern ein herzliches Dankeschön für das hohe Traffic der letzten Tage und viel Spaß mit dem neuen Siegersong aus Dänemark.
    Tack så mycket, Sverige!

  • Malmö 2013: Die Halbfinalergebnisse

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden Die EBU hat inzwischen auch die Halbfinalergebnisse der beiden Vorrunden von Dienstag und Donnerstag bekannt gegeben. Einige Überraschungen gab es auch hier, Malta zum Beispiel auf dem vierten Platz im zweiten Semifinale. Im Großen und Ganzen waren die vorderen Plätze und Favoriten schon weit vorne mit dabei, das Finalranking spiegelt sich im Semifinalergebnis ebenfalls wieder.

    Das Endergebnis des ersten Semifinals:
    01. - 167 - Dänemark Dänemark - Emmelie de Forest - Only teardrops
    02. - 156 - Russland Russland - Dina Garipova - What if
    03. - 140 - Ukraine Ukraine - Zlata Ognevich - Gravity
    04. - 095 - Moldawien Moldawien - Aliona Moon - O mie
    05. - 075 - Belgien Belgien - Roberto Bellarosa - Love kills
    06. - 075 - Nederland Niederlande - Anouk - Birds
    07. - 064 - Weißrussland Weißrussland - Alyona Lanskaya - Solayoh
    08. - 054 - Irland Irland - Ryan Dolan - Only love survives
    09. - 053 - Lietuvos Litauen - Andrius Pojavis - Something
    10. - 052 - Estland Estland - Birgit Õigemeel - Et uus saaks alguse
    Ausgeschieden:
    11. - 046 - Serbien Serbien - Moje 3 - Ljubav je svuda
    12. - 041 - Montenegro Montenegro - Who See - Igranka
    13. - 038 - Kroatien Kroatien - Klapa s Mora - Mižerja
    14. - 027 - Österreich Österreich - Natália Kelly - Shine
    15. - 011 - Zypern Zypern - Despina Olympiou - An me thimase
    16. - 008 - Slovenian Slowenien - Hannah Mancini - Straight into love

    Das Endergebnis des zweiten Semifinals:
    01. - 139 - Aserbaidschan Aserbaidschan - Farid Mammadov - Hold me
    02. - 121 - Griechenland Griechenland - Koza Mostra feat. Agathonas - Alcohol is free
    03. - 120 - Norsk Norwegen - Margaret Berger - I feed you my love
    04. - 118 - Maltese Malta - Gianluca Bezzina - Tomorrow
    05. - 083 - Romana Rumänien - Cezar - It's my life
    06. - 072 - Island Island - Eyþór Ingi Gunnlaugsson - Ég á líf
    07. - 069 - Armenien Armenien - The Dorians - Lonely planet
    08. - 066 - Ungarn Ungarn - ByeAlex - Kedvesem
    09. - 064 - Finnland Finnland - Krista Siegfrids - Marry me
    10. - 063 - Georgian Georgien - Nodiko & Sopho - Waterfall
    Ausgeschieden:
    11. - 047 - San Marino San Marino - Valentina Monetta - Cristalide (vola)
    12. - 045 - Bulgarien Bulgarien - Elitsa & Stoyan - Samo shampioni
    13. - 041 - Schweiz Schweiz - Takasa - You and me
    14. - 040 - Israel Israel - Mozar Moran - Rak bishvilo
    15. - 031 - Albanian Albanien - Adrian Lulgjuraj & Bledar Sejko - Identitet
    16. - 028 - Mazedonien Mazedonien - Esma Redžepova & Vlatko Lozanoski - Pred da se razdeni
    17. - 013 - Lettland Lettland - PeR - Here we go

    San Marino hat tatsächlich den elften Platz belegt, das betrübt mich sehr. Auch hier folgt eine Zusammenfassung morgen in aller Ruhe.

  • Dänemark gewinnt Eurovision Song Contest 2013!

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Dänemark hat den 58. Eurovision Song Contest mit 281 Punkten vor Aserbaidschan und der Ukraine gewonnen! Emmelie de Forest wurde somit ihrer Favoritenrolle gerecht und der Wettbewerb 2014 wird aller Voraussicht nach im wenige Kilometer von Malmö entfernten Kopenhagen stattfinden. Deutschland belegte mit Cascada den 21. Platz.

    Das Endergebnis des Finales 2013:
    01. - 281 - Dänemark - Dänemark - Emmelie de Forest - Only teardrops
    02. - 234 - Aserbaidschan - Aserbaidschan - Farid Mammadov - Hold me
    03. - 214 - Ukraine Ukraine - Zlata Ognevich - Gravity
    04. - 191 - Norsk Norwegen - Margaret Berger - I feed you my love
    05. - 172 - Russland Russland - Dina Garipova - What if
    06. - 152 - Griechenland Griechenland - Koza Mostra feat. Agathonas - Alcohol is free
    07. - 126 - Italien Italien - Marco Mengoni - L'essenziale
    08. - 120 - Maltese Malta - Gianluca Bezzina - Tomorrow
    09. - 114 - Nederland Niederlande - Anouk - Birds
    10. - 084 - Ungarn Ungarn - ByeAlex - Kedvesem
    11. - 071 - Moldawien Moldawien - Aliona Moon - O mie
    12. - 071 - Belgien Belgien - Roberto Bellarosa - Love kills
    13. - 065 - Romana Rumänien - Cezar - It's my life
    14. - 062 - Sveriges Schweden - Robin Stjernberg - You
    15. - 050 - Georgian Georgien - Nodiko & Sopho - Waterfall
    16. - 048 - Weißrussland Weißrussland - Alyona Lanskaya - Solayoh
    17. - 047 - Island Island - Eyþór Ingi Gunnlaugsson - Ég á líf
    18. - 041 - Armenien Armenien - The Dorians - Lovely planet
    19. - 023 - English Großbritannien - Bonnie Tyler - Believe in me
    20. - 019 - Estland Estland - Birgit Õigemeel - Et uus saaks alguse
    21. - 018 - Deutschland Deutschland - Cascada - Glorious
    22. - 017 - Lietuvos Litauen - Andrius Pojavis - Something
    23. - 014 - Francais Frankreich - Amandine Bourgeois - L'enfer et moi
    24. - 013 - Finnland Finnland - Krista Siegfrids - Marry me
    25. - 008 - Spanien Spanien - El Sueño de Morfeo - Contigo hasta el final 
    26. - 003 - Irland Irland - Ryan Dolan - Only love survives

    Deutschland hat seine zwölf Punkte an Ungarn vergeben, was nach Aussagen der, bei der Punktevergabe etwas irritierten Lena Meyer-Landrut, auch Juryliebling war. Ansonsten gibt es keine größeren Sensationen im Teilnehmerfeld, außer Malta in den Top Ten vielleicht. Für die Niederlande und Belgien freut mich die Mittelfeldplatzierung, Aserbaidschan natürlich wieder klar vorn mit der Ukraine und Mitfavorit Norwegen. Cascada selbst konnte bei der Live-Schaltung der Grand Prix-Party allerdings noch lachen und sagte, man steckt nicht drin und fand es schade. Sie hatte aber auf jeden Fall viel Spaß und ihre Fans hätten ihr ein super Gefühl gegeben.

    Irland, Spanien und Finnland reihen sich ganz unten ein, auch Bonnie Tyler enttäuschend, aber sie wirkte auch, als ob sie vor der Show etwas getrunken hätte. Detaillierte Ergebnisse und eine Zusammenfassung zum Finale folgen morgen im Laufe des Tages. Die Ergebnisse beider Halbfinals folgen im Anschluss an dieses Posting.

  • Heute: Finale des Eurovision Song Contest 2013!

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden Der heiligste Feiertag im Jahr eines Eurovisionsfans ist gekommen. Heute Abend ab 21 Uhr (MESZ) findet das Finale des diesjährigen 57. Eurovision Song Contest in der Malmö Arena in der südschwedischen Großstadt statt. Moderiert wird die Show, die von rund 120 Millionen Menschen gesehen wird, darunter auch Nichtteilnehmerstaaten wie Portugal, Australien und Kasachstan, von SVT-Moderatorin Petra Mede.

    Malmö meldet 22°C Sonne mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 10%. 26 Nationen treten unter diesen äußerlichen Gegebenheiten an um sich dem Votum von Jury und Televoting zu stellen, bis auf Lettland ist die komplette ehemalige Sowjetunion vertreten, der Balkan ist komplett rausgeflogen, kein Staat des ehemaligen Jugoslawiens, Bulgarien oder Albanien sind dabei. Dafür sind die beiden Benelux-Staaten erstmals seit 2004 wieder gemeinsam im Finale, auch ganz Skandinavien ist mit dabei. Die 20 qualifizierten Halbfinalisten treffen auf die Big Five und Robin Stjernberg, der den Gastgeber Schweden vertritt.

    Die Startreihenfolge des Eurovision Song Contest 2013:
    01. - Francais Frankreich - Amandine Bourgeois - L'enfer et moi
    02. - Lietuvos Litauen - Andrius Pojavis - Something
    03. - Moldawien Moldawien - Aliona Moon - O mie
    04. - Finnland Finnland - Krista Siegfrids - Marry me
    05. - Spanien Spanien - El Sueño de Morfeo - Contigo hasta el final (With you until the end)
    06. - Belgien Belgien - Roberto Bellarosa - Love kills
    07. - Estland Estland - Birgit Õigemeel - Et uus saaks alguse
    08. - Weißrussland Weißrussland - Alyona Lanskaya - Solayoh
    09. - Maltese Malta - Gianluca Bezzina - Tomorrow
    10. - Russland Russland - Dina Garipova - What if
    11. - Deutschland Deutschland - Cascada - Glorious
    12. - Armenien Armenien - The Dorian - Lonely planet
    13. - Nederland Niederlande - Anouk - Birds
    14. - Romana Rumänien - Cezar - It's my life
    15. - English Großbritannien - Bonnie Tyler - Believe in me
    16. - Sveriges Schweden - Robin Stjernberg - You
    17. - Ungarn Ungarn - Bye Alex - Kedvesem
    18. - Dänemark Dänemark - Emmelie de Forest - Only teardrops
    19. - Island Island - Eyþór Ingi Gunnlaugsson - Ég á líf
    20. - Aserbaidschan Aserbaidschan - Farid Mammadov - Hold me
    21. - Griechenland Griechenland - Koza Mostra feat. Agathonas - Alcohol is free
    22. - Ukraine Ukraine - Zlata Ognevich - Gravity
    23. - Italien Italien - Marco Mengoni - L'essenziale
    24. - Norsk Norwegen - Margaret Berger - I feed you my love
    25. - Georgian Georgien - Nodiko & Sopho - Waterfall
    26. - Irland Irland - Ryan Dolan - Only love survives

    Die Jury/das Voting: Die, vom Sender SVT und der EBU ausgeloste, Votingreihenfolge basiert auf den Abstimmungsergebnissen der zweiten Generalprobe von gestern Abend, als die Juroren ihre Entscheidung getroffen haben. Der NDR hat mittlerweile auch die deutsche Jury bekannt gegeben, nachdem tagelang spekuliert wurde. Jurypräsidentin ist unsere Song Contest-Siegerin Lena Meyer-Landrut, die auch die deutschen Punkte von der Hamburger Reeperbahn vergibt. Ebenfalls in der Jury sitzen Tim Bendzko, Alina Süggeler von Frida Gold, Carolin Niemczyk vom Pop-Duo Glasperlenspiel und Volksmusik-Moderator und Sänger Florian Silbereisen.

    "In diesem Jahr beim ESC in der Jury zu sitzen, bedeutet mir unheimlich viel, weil ich weiterhin ein Teil des Ganzen sein darf. Es ist eine Herausforderung und große Ehre, die Künstler beurteilen zu dürfen, die dieses Jahr antreten werden.", sagte Lena gegenüber dem NDR. Abgestimmt wird heute Abend per Televoting oder SMS, die Ergebnisse aus dem Zuschauervoting werden mit den Punkten der Jury kombiniert und machen 50% des Länderergebnisses aus.

    Für die Schweiz vergibt Mélanie Freymond die Punkte, für Österreich Katharina Bellowitsch. Die Reihenfolge orientiert sich wie gesagt an der Abstimmung im Juryfinale, beginnend mit San Marino und Schweden, wo Yohio die Punkte vergibt und Albanien bis zur Schweiz und abschließend mit Litauen und Ignas Krupavičius. Ehemalige Song Contest-Teilnehmer wie Tooji für Norwegen, André für Armenien, Anmary für Lettland der Alsou für Russland vergeben ebenfalls Punkte.

    Im Voraus: Die obligatorische Grand Prix-Party von der Hamburger Reeperbahn auf dem Spielbudenplatz wird von Barbara Schöneberger moderiert, die auch live während der Show ab 20:15 Uhr zu Cascada nach Malmö schalten wird. Als Gastacts treten die Sportfreunde Stiller, Caro Emerald, Hurts und Madcon, die 2010 den Flashmob-Dance in Oslo initiierten. Um 20:55 Uhr beginnt dann das Wort zum Sonntag, das diesmal vom evangelischen Pastor Stefan Claaß von der Reeperbahn gesprochen wird. "Mit dem Traum vom gegenseitigen Verstehen kann alles ganz neu anfangen.", heißt es von ihm in Bezug auf den Song Contest.

    TV-Übertragung:
    Deutschland In Deutschland:
    ard 20:15 Uhr - Countdown für Malmö
    ard 20:55 Uhr - Das Wort zum Sonntag, gesprochen von Stefan Claaß (ev.)
    ard 21:00 Uhr - Eurovision Song Contest 2013 - Das Finale
    ard 00:15 Uhr - Grand Prix Party

    Kommentar im Finale von Peter Urban. Eine Wiederholung der Grand Prix Party folgt um 04:25 Uhr im Ersten. Die Ziehung der Lottozahlen folgt demnach erst in der Sonntagnacht um 01:05 Uhr.

    Österreich In Österreich:
    orf1 20:15 Uhr - Österreich rockt den Song Contest, Doku über Natália Kelly
    orf1 21:00 Uhr - Eurovision Song Contest 2013 - Das Finale
    orf1 23:20 Uhr - ZIB Flash
    orf1 23:25 Uhr - Eurovision Song Contest 2013 - Das Finale, Das Voting
    orf1 23:50 Uhr - Eurovision Song Contest 2013 - Das Finale, Die Entscheidung

    Kommentar im Finale von Ö3-Moderator Andi Knoll. Der ORF splittet die Show durch Werbepausen zwischen den Beiträgen 12-13 sowie nach dem 26. Beitrag mit einem ZIB Flash.

    Schweiz In der Schweiz:
    sf1 20:10 Uhr - Countdown live aus Malmö, Moderation Viola Tami
    sf1 21:00 Uhr - Eurovision Song Contest 2013 - Das Finale

    Kommentar im SF von Sven Epiney. Das französischsprachige RTS deux und der italienischsprachige Sender RSI La 1 übertragen das Finale auch. Der Kommentar wird von Jean-Marc Richard und Nicolas Tanner (RTS) und Alessandro Bertoglio (RSI) gesprochen. Zuschauer aus Liechtenstein haben ebenfalls die Möglichkeit die Show live im Schweizer Fernsehen zu sehen.

    Italien In Italien:
    21:00 Uhr - RAI Due - Eurovision Song Contest 2013 - Das Finale

    Das polnische und tschechische Fernsehen übertragen die Show nicht live im nationalen Rundfunkprogramm. Auch RTVS in der Slowakei überträgt die Show nicht. Online kann die Show im Livestream auf Eurovision.de und Eurovision.tv verfolgt werden. Wichtig: für die Wiedergabe bei Eurovision.tv ist die Installation eines Plug-Ins erforderlich. Per Satellit wird die Show u.a. auf dem griechischen Sender ERT, im portugiesischen RTP Internacional und auf Channel One in Russland übertragen.

    Während der Show: Die Show findet unter dem Motto "We are one" statt. Als Eröffnungsact wird der Titel "We write the story" aufgeführt, der von den ABBA-Mitgliedern Björn Ulvaeus und Benny Andersson in Zusammenarbeit mit dem schwedischen DJ Avicii produziert wurde. Als Interval-Act wird heute Abend die dreimalige Song Contest-Vertreterin Carola Häggkvist auftreten. Aus dem Greenroom meldet sich Eric Saade. Als Favoriten auf den Titel gelten natürlich Emmelie de Forest aus Dänemark und auch Deutschland mit Cascada. Im Anschluss an das Finale findet im Pressezentrum von Malmö die Pressekonferenz der Sieger statt.

    Online-Voting: Wer es noch nicht getan hat, kann hier übrigens bei uns auf Facebook kundtun, wer sein persönlicher Favorit am heutigen Abend ist.

    Wir drücken Cascada mit "
    Glorious" für heute Abend mit der #11 die Daumen und wünschen allen Lesern und Fans des Eurovision Song Contest einen schönen und spannenden Eurovisionsabend im Ersten. Die Ergebnisse des Halbfinals sowie das Finalergebnis folgen im Anschluss an die Show. Eine Zusammenfassung der Ereignisse gibt es morgen im Laufe des Tages.

  • Malmö 2013: Die Startreihenfolge im Finale

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Heute Nacht legten EBU und SVT die Startreihenfolge der 26 Finalisten für den Eurovision Song Contest 2013 am Samstag fest. Die Franzosen dürfen sich nach dem Debakel mit Anggun im Vorjahr nicht so sehr über die Eröffnung des Contests freuen, Litauen noch viel weniger, Startplatz zwei ist schließlich der verfluchte Platz, von dem aus in 57 Jahren Eurovisiongeschichte noch kein Teilnehmer gewinnen konnte und auch in diesem Jahr sollte dieser Bann nicht gebrochen werden.

    Cascada hatte Losglück, sie starten zwischen der Ballade von Dina Garipova aus Russland und dem "Lied" aus Armenien. Bonnie Tyler aus Großbritannien startet vor dem Gastgeber Schweden. Dänemark als Favorit startet mit der #18. Beendet wird das Finale von Norwegen, Georgien und Irland. Hier die Startreihenfolge im Detail:

    Die Startreihenfolge des Song Contest Finals 2013:
    01. - Francais Frankreich - Amandine Bourgeois - L'enfer et moi
    02. - Lietuvos Litauen - Andrius Pojavis - Something
    03. - Moldawien Moldawien - Aliona Moon - O mie
    04. - Finnland Finnland - Krista Siegfrids - Marry me
    05. - Spanien Spanien - El Sueño de Morfeo - Contigo hasta el final (With you until the end)
    06. - Belgien Belgien - Roberto Bellarosa - Love kills
    07. - Estland Estland - Birgit Õigemeel - Et uus saaks alguse
    08. - Weißrussland Weißrussland - Alyona Lanskaya - Solayoh
    09. - Maltese Malta - Gianluca Bezzina - Tomorrow
    10. - Russland Russland - Dina Garipova - What if
    11. - Deutschland Deutschland - Cascada - Glorious
    12. - Armenien Armenien - The Dorian - Lonely planet
    13. - Nederland Niederlande - Anouk - Birds
    14. - Romana Rumänien - Cezar - It's my life
    15. - English Großbritannien - Bonnie Tyler - Believe in me
    16. - Sveriges Schweden - Robin Stjernberg - You
    17. - Ungarn Ungarn - Bye Alex - Kedvesem
    18. - Dänemark Dänemark - Emmelie de Forest - Only teardrops
    19. - Island Island - Eyþór Ingi Gunnlaugsson - Ég á líf
    20. - Aserbaidschan Aserbaidschan - Farid Mammadov - Hold me
    21. - Griechenland Griechenland - Koza Mostra feat. Agathonas - Alcohol is free
    22. - Ukraine Ukraine - Zlata Ognevich - Gravity
    23. - Italien Italien - Marco Mengoni - L'essenziale
    24. - Norsk Norwegen - Margaret Berger - I feed you my love
    25. - Georgian Georgien - Nodiko & Sopho - Waterfall
    26. - Irland Irland - Ryan Dolan - Only love survives

    Alle Details zur morgigen Liveshow, dem Countdown, der Eurovisionsparty und dem kompletten Regelkatalog folgen morgen im Laufe des Tages vor dem Kredenzen meines obligatorischen Käseigels. Gelobt sei an dieser Stelle übrigens noch die Dokumentation über 55 Jahre Eurovisionsgeschichte auf Phoenix, die die Geschichte Europas auf musikalische und politische Art und Weise wiederspiegelte sowie der Pausenfüller im Halbfinale von Darin und Agnes, freuen wir uns schon auf Carola.

  • Malmö 2013: Die große Halbfinal-Abrechung

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden Ich bin empört, nach wie vor. Das zweite Halbfinale war alles andere als koscher und die Meinungen im Internet gehen weit auseinander, begonnen mit dem Vorwurf an den NDR, dass die Stimmen für Armenien angeblich für Israel gewertet wurden. Fakt ist aber auch, Israel ist draußen, die grausame Nummer aus Armenien dümpelt im FInale rum...

    Der gestrige Abend begann gut, ein nettes futuristisches Opening mit BMX-Fahrrädern, einer Flamenco-Frau und lustige Sidekicks von Peter Mede, die mit Lys Assia Tee trank und Lynda Woodruff, die sich nach Kopenhagen verirrt hatte. Viele Beiträge waren auch wirklich gut, Lettland gefiel plötzlich besser als in der Studioversion, Mazedonien war ebenfalls besser als erwartet und Bulgarien war irgendwie auch sympathisch, auch wenn ihr Beitrag von 2007 natürlich eine Klasse besser war.

    Das Aus für die Schweiz kann man ja irgendwie noch verstehen, so gut sangen die Mitglieder der Heilsarmee nun nicht, schade ist es dennoch, ebenso bei den beiden Albanern die an Pyroeffekten und Rauchschwaden nicht gegeizt haben. Somit sind zwei meiner Top Five schon hier rausgeflogen. Das größte Entsetzen und zwar durch die Bank weg gab es nach dem Bekanntwerden, dass San Marino nicht im FInale dabei ist, obwohl man alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, insbesondere den der Windmaschine.

    Valentina Monetta sang um ihr Leben und um das Schicksal San Marinos beim Eurovision Song Contest. Nach dem Aus ist es nun wohl mehr als fraglich, ob sich die Teilnahme am Song Contest noch lohnt, zumal der Beitrag nun wirklich absolut finalwürdig war und bei den Juroren sicherlich auch zahlreiche Punkte kassiert hat. Aufschluss hierüber wird wohl nur die Punkteverteilung geben, die nach dem Finale in der Sonntagnacht veröffentlicht wird.

    Das Israel rausgeflogen ist, ist auch eine Sensation. Die Lisa Plenske mit dem tiefen Dekoletée sang voller Inbrunst und überzeugte absolut. Hier kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es ein elfter Platz wurde und dies sehr knapp gewesen sein muss. Stattdessen erreichten Rumänien und Griechenland zielsicher das Finale. Damit sichern sie sich neben der Ukraine weiterhin eine 100%ige Finalquote. Und das Aserbaidschan im Finale steht ist nicht nur vorhersehbar gewesen sondern auch gerechtfertigt.

    Skandinavien steht anders als Jugoslawien geschlossen im Finale, bei Norwegen und Finnland war dies auch zu erwarten, bei Island ist man erstaunt, wie es dazu kam. So unfassbar toll war Eyþór Ingi Gunnlaugsson nicht, meines Erachtens. Ungarn geht auch noch in Ordnung, dem wurden ja zuvor auch Außenseiterchancen eingeräumt. Georgien, alias Schweden zwei, hat es mit einem Remake von Ell & Nikki ebenfalls geschafft und nun darf man wohl davon ausgehen, dass sie in die hinteren Top Ten kommen.

    Die größte Empörung gilt aber dem Weiterkommen der Schnarchnummern aus Malta und Armenien. Malta schickte letztes Jahr Kurt Calleja, der einen wesentlich rhythmischeren Song hatte und man freute sich über seinen Einzug. Bei Gianluca Bezzina wundert man sich eher darüber, wer um Gottes Willen dafür angerufen hat. Die Mittelmeerinsel wird höchstwahrscheinlich unter Ferner Liefen abschneiden.

    Nun zu Armenien: ich finde gar keine passenden Ausdrücke um den Finaleinzug der Dorians zu erklären. Es ist schön, dass die Diaspora sich in ganz Europa verteilt hat um für ihren Beitrag anzurufen. Das es dann aber tatsächlich mit "Lonely planet" ins Finale eingezogen ist und mindestens fünf bessere Songs dafür auf der Strecke blieben, ist für mich eine Farce. Es mag böse klingen, aber Armenien ist für mich der ungerechtfertigste Finalist seit Einführung der Halbfinals im Jahr 2004. 

    Finnland hingegen kam zurecht ins FInale. Krista Siegfrids neue Schwulenhymne wird höchstwahrscheinlich auf den Christopher Street Days des Kontinents eine ganz eigene Erfolgsgeschichte schreiben. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld im FInale nun durch Schweden und die Big Five, in die ich nun große Erwartungen lege, Frankreich eröffnet den Contest, ein Posting zur Startreihenfolge gibt es später separat, Irland beendet ihn. Wir dürfen gespannt sein, ob Dänemark siegen kann, ob Schweden den Titel verteidigt, Lukatschenko jubeln kann oder der Contest am Ende doch noch wieder nach Deutschland zurückkommt.

  • Malmö 2013: Ergebnis des zweiten Semifinals

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Das zweite Semifinale ist vorbei, juchu... so ziemlich alles, was ich auch nur ansatzweise schön fand, ist hochkant aus dem Rennen geflogen, namentlich: Albanien, San Marino(!), Bulgarien, Israel und die Schweiz. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern, insbesondere Finnland, das hier auf dem Sofa prächtig ankam und schon zur neuen CSD-Hymne auserkoren wurde. Hier die Einzelheiten:

    Das Ergebnis des ersten Semifinals:
    Für das Finale qualifiziert (in gezogener Reihenfolge):
    01. - Ungarn Ungarn - Bye Alex - Kedvesem
    02. - Aserbaidschan Aserbaidschan - Farid Mammadov - Hold me
    03. - Georgian Georgien - Nodiko & Sopho - Waterfall
    04. - Romana Rumänien - Cezar - It's my life
    05. - Norsk Norwegen - Margeret Berger - I feed you my love
    06. - Island Island - Eyþór Ingi Gunnlaugsson - Ég á líf
    07. - Armenien Armenien - The Dorians - Lonely planet
    08. - Finnland Finnland - Krista Siegfrids - Marry me
    09. - Maltese Malta - Gianluca Bezzina - Tomorrow
    10. - Griechenland Griechenland - Koza Mostra feat. Agathonas - Alcohol is free
    Ausgeschieden:
    - Lettland Lettland - PeR - Here we go
    - San Marino San Marino - Valentina Monetta - Cristalide (vola)
    - Mazedonien Mazedonien - Esma Redžepova & Vlatko Lozanoski - Pred da se razdeni
    - Bulgarien Bulgarien - Elitsa & Stoyan - Samo shampioni
    - Israel Israel - Moran Mazor - Rak bishvilo
    - Albanian Albanien - Adrian Lulgjuraj & Bledar Sejko - Identitet
    - Schweiz Schweiz - Takasa - You and me

    Weitere Kommentare schenke ich mir, ich wünsche euch noch einen schönen Abend! Bis Samstag.

  • Heute: Zweites Semifinale des Eurovision Song Contests!

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Schweden - Heute Abend singen die übrigen siebzehn Kandidaten des zweiten Halbfinals um die verbliebenen zehn Plätze im Finale. Irland, Belgien, die Niederlande, Dänemark, Estland, Litauen, Russland, die Ukraine, Weißrussland und Moldawien sind bereits qualifiziert und treffen am Samstag auf die Big Five und Gastgeber Schweden. Das heutige Semifinale wird erneut von Petra Mede aus der Malmö Arena moderiert. 

    Eröffnet wird die Show durch ein Tanzorchester mit einer Choreographie von Jennie Widegren und Fredrik Rydman, im Interval treten Darin und Agnes Carlsson auf, die ein Medley ihrer bekanntesten Songs zum Besten geben werden. Der Interval-Act trägt den Namen "Swedish Pop Voices". 

    Die Teilnehmer des zweiten Semifinals:
    01. - Lettland Lettland - PeR - Here we go
    02. - San Marino San Marino - Valentina Monetta - Cristalide (vola)
    03. - Mazedonien Mazedonien - Esma Redžepova & Vlatko Lozanoski - Pred da se razdeni
    04. - Aserbaidschan Aserbaidschan - Farid Mammadov - Hold me
    05. - Finnland Finnland - Krista Siegfrids - Marry me
    06. - Maltese Malta - Gianluca Bezzina - Tomorrow
    07. - Bulgarien Bulgarien - Elitsa & Stoyan - Samo shampioni
    08. - Island Island - Eyþór Ingi Gunnlaugsson - Ég á líf
    09. - Griechenland Griechenland - Koza Mostra feat. Agathonas - Alcohol is free
    10. - Israel Israel - Moran Mazor - Rak bishvilo
    11. - Armenien Armenien - The Dorians - Lonely planet
    12. - Ungarn Ungarn - Bye Alex - Kedvesem
    13. - Norsk Norwegen - Margeret Berger - I feed you my love
    14. - Albanian Albanien - Adrian Lulgjuraj & Bledar Sejko - Identitet
    15. - Georgian Georgien - Nodiko & Sopho - Waterfall
    16. - Schweiz Schweiz - Takasa - You and me
    17. - Romana Rumänien - Cezar - It's my life

    Das Voting:
    Im zweiten Halbfinale sind neben den teilnehmenden Nationen außerdem Frankreich, Spanien und Deutschland stimmberechtigt. In jedem Land sitzt eine fünfköpfige Jury, deren Wertung neben dem Televoting 50% des Ergebnisses ausmacht. Anders als in den vergangenen Jahren wird für alle Teilnehmer ein Ranking erstellt, so erhalten alle Nationen Punkte, die Favoriten aus Jury- und Televoting erhalten die obligatorischen 12 Punkte, dann absteigend 10 Punkte, 8, 7 und so weiter bis zu einem Punkt. Der Elftplatzierte aus Jury- und Televoting erhält keine Punkte mehr. Zehn der 16 Interpreten qualifizieren sich für die Finaleshow am Samstag.

    Die Juroren haben bereits bei der gestrigen Generalprobe abgestimmt und machen 50% des Ländervotings aus. Die übrigen 50% stammen von den Zuschauern zuhause, die per SMS- und Televoting abstimmen. Auch über die neue Eurovisions-App kann mittlerweile abgestimmt werden. Deutschland und die Schweiz sind heute Abend ebenfalls stimmberechtigt, aus Österreich kann heute nicht abgestimmt werden.

    TV-Programm:
    Die Show wird ab 21 Uhr (MESZ) live ausgestrahlt. Im Internet wird sie auf Eurovision.tv und Eurovision.de übertragen, ansonsten gilt folgendes Fernsehprogramm:

    Deutschland 21:00 Uhr - Phoenix (Kommentar: Peter Urban)
    Österreich 21:00 Uhr - ORF 1 (Kommentar: Andi Knoll)
    Schweiz 21:00 Uhr - SF 2 (Kommentar: Sven Epiney)
    Italien 21:00 Uhr - keine Übertragung der RAI

    Das polnische und tschechische Fernsehen übertragen die Shows nicht, dafür wird die Show in allen Teilnehmerländern sowie darüber hinaus in Australien, Neuseeland und Kasachstan übertragen. 

    Im Anschluss:
    Auf der anschließenden Pressekonferenz der zehn qualifizierten Teilnehmer für das Finale am Samstag findet keine Auslosung der Startreihenfolge mehr statt. Diese wird von den Organisatoren von SVT und EBU ausgelost. Lediglich die Auslosung, ob die Nationen in der ersten oder zweiten Hälfte des Feldes starten wird ermittelt. Wir werden das Ergebnis der Semifinalshow natürlich unverzüglich nach dessen Ende posten. Die genauen Platzierungen im Semifinale werden jedoch erst nach dem Finale in der Nacht auf den 19. Mai bekannt gegeben.

    Wir wünschen auch heute allen Zuschauern, Lesern und Fans viel Spaß beim heutigen Semifinale!

  • Malmö 2013: Lena liest deutsche Punkte vor!

    Eurovision 2013

    Deutschland Deutschland Der "Countdown für Malmö" wird am Samstagabend, wie in jedem Jahr, von der Hamburger Reeperbahn übertragen. Die Moderation in diesem Jahr übernimmt Barbara Schöneberger, die u.a. Musikacts wie Tim Bendzko oder Silly ankündigen kann und kurz vor Beginn der Liveshow noch einmal zu Cascada zur Malmö Arena schaltet. Gegenüber dem NDR gab sie weniger Tage zuvor noch ein Interview, in dem sie erklärt, wie und wie wenig sie sich auf den Song Contest vorbereitet.

    Auf die Frage, ob sie schon für die Show gewappnet sei, antwortete sie: "Nein, gar nicht. Meine Vorbereitungszeit findet immer auf der Zugfahrt zum Job statt und das werde ich auch in diesem Falle so halten, weil ich so viele andere Sachen vorher noch mache, dass ich das gar nicht anders hinkriegen kann. Und das reicht ja auch. Für mich ist ESC jetzt nicht so sehr Vorbereitung, sondern eher Spaß beim Gucken. Und zu wissen, die Slowakei hat bereits 13 Mal den siebten Platz belegt, das kann gerne jemand übernehmen, der sich damit auskennt. Ich bin ja eigentlich dafür da zu sagen: 'Hey, das gucken wir uns jetzt an und hinterher reden wir drüber.' Und das finde ich eigentlich eine super Aufgabe."

    "Ich freue mich wahnsinnig auf Tim Bendzko und ich find's super, wenn Lena kommt. Lena ist ja auch ein wichtiger Gesprächspartner auf der Bühne. Ich hoffe, ich werde ein bisschen mit der quatschen.", fügte sie hinzu. Das komplette Interview kann man
    hier lesen. Lena Meyer-Landrut, so steht es mittlerweile auch fest, wird die deutschen Länderpunkte im Song Contest-Finale vergeben. Weitere ehemalige Song Contest-Kandidaten, die Punkte vergeben sind André (Armenien 2006), Joanna Dragneva (Teil von Deep Zone 2008 für Bulgarien), Anmary für Lettland, Tooji für Norwegen und Alsou für Russland.

  • Malmö 2013: Ergebnis des ersten Semifinals

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Das erste Halbfinale in Malmö ist vor wenigen Minuten vorbei gegangen, die ersten zehn Finalisten sind qualifiziert und wie in jedem Jahr gab es einige Überraschungen sowie sicher geglaubte Favoriten, die es im Großen und Ganzen auch geschafft haben. Die Enttäuschung auf unserem Sofa gilt in diesem speziellen Fall insbesondere Slowenien. Die Sängerin Hannah Mancini schaffte es nicht, sich unter den Top Ten zu platzieren.

    Das Ergebnis des ersten Semifinals:
    Für das Finale qualifiziert (in gezogener Reihenfolge):
    01. - Moldawien Moldawien - Aliona Moon - O mie
    02. - Lietuvos Litauen - Andrius Pojavis - Something
    03. - Irland Irland - Ryan Dolan - Only love survives
    04. - Estland Estland - Birgit Õigemeel - Et uus saaks alguse
    05. - Weißrussland Weißrussland - Alyona Lanskaya - Solayoh
    06. - Dänemark Dänemark - Emmelie de Forest - Only teardrops
    07. - Russland Russland - Dina Garipova - What if
    08. - Belgien Belgien - Roberto Bellarosa - Love kills
    09. - Ukraine Ukraine - Zlata Ognevich - Gravity
    10. - Nederland Niederlande - Anouk - Birds
    Ausgeschieden:
    - Österreich Österreich - Natália Kelly - Shine
    - Slovenian Slowenien - Hannah Mancini - Straight into love
    - Kroatien Kroatien - Super Klapa - Mižerja
    - Montenegro Montenegro - Who See feat. Nina Žižić - Igranka
    - Zypern Zypern - Despina Olympiou - An me thimase
    - Serbien Serbien - Moje 3 - Ljubav je svuda

    Die Niederlande haben es zum ersten Mal seit 2004 endlich wieder ins Finale geschafft, was mich für das Land selbst sehr freut, das Lied von Anouk erschließt sich mir jedoch trotzdem nicht. Auch Belgien ist arg überraschend, genauso wie Irland mit Ryan Dolan. Dass die Ukraine, Russland oder auch Dänemark (trotz einiger schiefer oder schwacher Töne) ins Finale gekommen sind überrascht jedoch nicht.

    Anders hingegen der komplette Südosten Europas, weder Zypern mit Despina Olympiou, noch die Balkanstaaten oder unsere Nachbarn aus Österreich, die bei mir tatsächlich noch in die Top Ten gerutscht ist, konnten sich für das Finale qualifizieren. Dafür unfassbare Showperformances aus Moldawien mit einem brennenden und über sich hinauswachsenden Kleid sowie Weißrussland, das mal wieder alle Register des Song Contests zog. Für Belgien freut's mich ebenfalls, auch wenn mich "Love kills" ziemlich kalt lässt.

    Montenegro fand ich sehr originell, sehr schade, dass die Astronauten es nicht in die Show am Samstag geschafft haben. Die ehemaligen Jugoslawien-Staaten sind somit komplett ausgeschieden. Trotz Nachbarschafts-Bonus den die Länder hatten, sind Montenegro, Serbien, Slowenien und Kroatien geschlossen im ersten Semifinale rausgeflogen. Da Bosnien-Herzegowina nicht teilnimmt, hat lediglich Mazedonien am Donnerstag noch die Chance die Ehre des Balkans zu retten.

    Lobende Worte von mir gibt es auch für Peter Urban, der sich sehr an sein Skript gehalten hat und fließend und größtenteils mit mir übereinstimmend kommentiert hat. Das hat mir in diesem Jahr sehr gefallen. Der Einspieler mit Loreen und die kurzen Filmchen mit den Künstlern haben ihre Wirkung auch nicht verfehlt, die Ausflüge in die Historie des Eurovision Song Contests und von Lynda Woodruff in den Norden Schwedens waren super. Die Freude auf Donnerstag steigt, das zweite Semifinale wird dann in Deutschland auf Phoenix übertragen.

  • Heute: Erstes Semifinale des Eurovision Song Contests 2013!

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Der Eurovision Song Contest 2013 startet heute! Im ersten Semifinale stellen sich 16 Nationen dem Votum der europäischen Zuschauer und Juroren. Petra Mede moderiert aus der Malmö Arena in der gleichnamigen drittgrößten Stadt Schwedens. Die Show ist im deutschen Fernsehen auf dem Digitalsender EinsFestival der ARD sowie im Internet-Livestream zu verfolgen. Die Titelmelodie zum Eurovision Song Contest 2013 wurde von den ABBA-Mitgliedern Benny Andersson und Björn Ulvaeus geschrieben und gemeinsam mit DJ Avicii produziert.

    Die Teilnehmer des ersten Semifinals:
    01. - Österreich Österreich - Natália Kelly - Shine
    02. - Estland Estland - Birgit Õigemeel - Et uus saaks alguse
    03. - Slovenian Slowenien - Hannah Mancini - Straight into love
    04. - Kroatien Kroatien - Super Klapa - Mižerja
    05. - Dänemark Dänemark - Emmelie de Forest - Only teardrops
    06. - Russland Russland - Dina Garipova - What if
    07. - Ukraine Ukraine - Zlata Ognevich - Gravity
    08. - Nederland Niederlande - Anouk - Birds
    09. - Montenegro Montenegro - Who See - Igranka
    10. - Lietuvos Litauen - Andrius Pojavis - Something
    11. - Weißrussland Weißrussland - Alyona Lanskaya - Solayoh
    12. - Moldawien Moldawien - Aliona Moon - O mie
    13. - Irland Irland - Ryan Dolan - Only love survives
    14. - Zypern Zypern - Despina Olympiou - An me thimase
    15. - Belgien Belgien - Roberto Bellarosa - Love kills
    16. - Serbien Serbien - Moje 3 - Ljubav je svuda

    Das Voting: Im ersten Halbfinale sind neben den teilnehmenden Nationen außerdem Italien, Großbritannien und der Gastgeber Schweden stimmberechtigt. In jedem Land sitzt eine fünfköpfige Jury, deren Wertung neben dem Televoting 50% des Ergebnisses ausmacht. Anders als in den vergangenen Jahren wird für alle Teilnehmer ein Ranking erstellt, so erhalten alle Nationen Punkte, die Favoriten aus Jury- und Televoting erhalten die obligatorischen 12 Punkte, dann absteigend 10 Punkte, 8, 7 und so weiter bis zu einem Punkt. Der Elftplatzierte aus Jury- und Televoting erhält keine Punkte mehr. Zehn der 16 Interpreten qualifizieren sich für die Finaleshow am Samstag.

    Die Juroren haben bereits bei der gestrigen Generalprobe abgestimmt und machen 50% des Ländervotings aus. Die übrigen 50% stammen von den Zuschauern zuhause, die per SMS- und Televoting abstimmen. Aus der Schweiz und Deutschland kann heute Abend nicht angerufen werden.

    TV-Programm: Die wird ab 21 Uhr (MESZ) live ausgestrahlt. Im Internet wird auf Eurovision.tv und Eurovision.de ein Livestream angeboten. Ansonsten gilt folgendes Fernsehprogramm:

    Deutschland 21:00 Uhr - EinsFestival (Kommentar: Peter Urban)
    Österreich 21:00 Uhr - ORF 1 (Kommentar: Andi Knoll)
    Schweiz 21:00 Uhr - SF 2 (Kommentar: Sven Epiney)
    Italien 21:00 Uhr - RAI 5 (Kommentar: keine Information)

    Das polnische und tschechische Fernsehen übertragen die Show nicht. Per Satellit kann die Show zudem über ERT World und RTP Internacional verfolgt werden. Der NDR überträgt das Semifinale ab 0 Uhr zeitversetzt.

    Im Anschluss: Auf der anschließenden Pressekonferenz der zehn qualifizierten Teilnehmer für das Finale am Samstag findet keine Auslosung der Startreihenfolge mehr statt. Diese wird von den Organisatoren von SVT und EBU ausgelost und nach dem zweiten Semifinale bekannt gegeben. Wir werden das Ergebnis der Semifinalshow natürlich unverzüglich nach dessen Ende posten. Die genauen Platzierungen im Semifinale werden jedoch erst nach dem Finale in der Nacht auf den 19. Mai bekannt gegeben.

    Wir wünschen auch heute allen Zuschauern, Lesern und Fans viel Spaß beim heutigen Semifinale!

  • Malmö 2013: Alkohol, Vampire und die Heilsarmee

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Der vierte Probentag in Malmö ist ebenfalls zuende gegangen, die Halbfinalisten sind nun jeweils einmal mit ihren Einzelproben durch. Der ganze Spaß geht morgen in die zweite Runde, wieder beginnend mit Natália Kelly aus Österreich. Unterdessen gab das schwedische Fernsehen SVT auch noch bekannt, dass Carola im Finale als Interval-Act auftreten wird. 

    Die dreimalige Song Contest-Vertreterin und Siegerin von 1991 nahm zuletzt 2006 in Athen mit dem Titel "Invincible" an der Eurovision teil, bewarb sich später jedoch erneut, genannt sei hier das Duett mit Andreas Johnson ("One love"). Im zweiten Semifinale werden Darin und Agnes auftreten und ein Medley ihrer bekanntesten Hits zum Besten geben. Die Performance trägt den Namen "Swedish Pop Voices". 

    Den vierten Probentag eröffneten die Griechen mit ihrer Ode an den Alkohol. Koza Mostra und Rebetiko-Sänger Agathon Iakovidis traten mit kompletter Austattung an Instrumenten auf, vom Akkordeon bis zum Schlagzeug ist bei den Griechen in diesem Jahr alles vertreten und dies auch noch beleuchtet. Jedoch mussten die Röcke für den ersten Probendurchlauf im Schrank bleiben, ein finales Outfit war noch nicht zu begutachten. 

    Auf der Bühne zu stehen sei für die Sängerin Moran Mazor aus Israel ein Kindheitstraum, sagte sie im Interview mit der EBU, hier in Malmö würde dieser endlich wahr werden. Und sie überzeugte mit einer stimmlichen Inbrunst und Bühnenpräsenz, sodass das Halbfinale eigentlich nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg ins Finale sein dürfte. Sie trat mit ihrem Vorentscheidungskleid auf, dass mit Glitzerapplikationen verziert wurde. Sie überzeugte, im Gegenteil zu der schnarchigen Darbietung von The Dorians aus Armenien.

    Während des armenischen Beitrags brennt es zwar auf der Bühne, das Lied hingegen ist kein großes Highlight im zweiten Semifinale. Man sei nicht nervös, sagte Leadsänger Gor Sujyan, der bereits 2010 bei Eva Rivas als Backingsänger dabei war. Auch die Windmaschine und Nebeleffekte kamen zum Einsatz. Eine Spur fröhlicher als der Dark Rock aus dem Kaukasus kam der ungarische Beitrag von Bye Alex daher. Mit grünem Hintergrund und Figuren die an Monster aus Doodle Jump erinnern, kommt "Kedvesem" daher. Ein origineller Beitrag, der nicht gänzlich chancenlos sein dürfte.

    Unterkühlt hingegen wirkte der norwegische Beitrag, weißes Kleid, blau-weißer Hintergrund, schwarz angezogene Backgroundsängerinnen, das ist "I feed you my love" von Margaret Berger, die weiterhin zum Favoritenkreis in Malmö gezählt wird. Wie Peter Urban es schon kommentierte, ist der Titel sauber produziert, jedoch für mitteleuropäische Ohren durchaus steril und kommt mit seiner Darbietung sehr kalt herüber, auch wenn Margaret leidenschaftlich singen mag. Dennoch schmälert dies nicht ihre Leistung und sie wird garantiert im Finale noch einmal singen dürfen.

    Es folgten meine Favoriten des zweiten Halbfinals, Adrian Lulgjuraj und Bledar Sejko aus Albanien. Mit Ethnorock und einer Portion Selbstbewusstsein stapften die beiden auf die gelb illuminierte Bühne und sangen "Identitet" in ihrer Landessprache. Der Hintergrund ist rötlich gehalten, Pyroeffekte und Trockeneis kommen zum EInsatz, eine tolle Probe, auch beim Meet and Greet mit den Fans und Journalisten kamen die beiden ganz gut weg. Das Duo aus Georgien hingegen wirkte zu perfekt, Glitzer, Feuer, eine triumphierende Darbietung, die am Sieg aber deutlich vorbeischrammen wird, dafür ist sie zu inszeniert.

    Fröhlich aber auch etwas seltsam kamen die Schweizer daher. Takasa, die sechs Intepreten der Heilsarmee musizierten mit dem 95jährigen Emil Ramsauer auf der Bühne der Malmö Arena. Die Gruppe machte einen fitteren Eindruck als der Vampir aus Rumänien, der mit einer entsetzlichen Tonart die Monitore der Halle zum Zerspringen bringen könnte, wenn er wollte. Cezar Ouatu beendete mit schrillen Tönen die ersten Einzelproben, die morgen früh wieder in die neue Runde gehen.

  • Malmö 2013: Dritter Probentag beendet

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Seit gestern ist wieder so einiges passiert, angefangen vom Auftritt von Natalie Horler, Cascada-Frontsängerin, die gestern Abend bei DAS! im NDR zu Gast war und sich einige ihrer Konkurrenten des Song Contests anschaute und sich ebenso einige unqualifizierte Fragen von Moderator Hinnerk Baumgarten anhören musste. Sie gab zudem "Glorious" unplugged zum Besten. Ein paar Tage spannt sie nach ihrer Tour, die zuletzt in Norwegen Halt machte daheim in Bonn aus, dann geht es nach Malmö.

    "Es soll niemand dazwischenquatschen. Ich möchte es nämlich genießen.", ist ein Kommentar von Anke Engelke, die einen freien Artikel beim NDR geschrieben hat und unserer deutschen Kandidatin natürlich fleißig die Daumen drückt. Die übrigen Kandidaten würde sie sich aber erst am Finalabend anschauen um sich keine Beiträge schönzuhören, wie es der ein oder andere Fan jedes Jahr tut. "Es wird also ein spontanes Urteil von mir sein, und vielleicht ärger ich mich über die Sieger oder freue mich.", so Anke.

    Des weiteren, um nach Malmö zu blicken, gab es auch von dort wieder interessante Neuigkeiten. So verriet das schwedische Fernsehen SVT, das Eric Saade, bekannt durch seinen dritten Platz mit "Popular" beim Song Contest 2011 und seinen Vorentscheidungsbeitrag "Manboy" von 2010, am Finalabend aus dem Greenroom moderieren und die Teilnehmer interviewen wird. Delegationsleiter Christer Björkman erklärte, aufgrund der Tatsache, dass Eric 2011 zeitweise selbst Führender bei der Punktevergabe war, wüsste er, wie man mit den nervösen Kandidaten im Greenroom umgehen müsste.

    Parallel hierzu fanden natürlich auch Proben statt, Lettland eröffnete heute den Probemarathon, in Glitzeroutfits und mit mobilem Keyboard. Im Anschluss hieran folgte San Marino mit Valentina Monetta. Ralph Siegels Schützling und die gesamte sanmarinesische Delegation ist sehr zuversichtlich, es im vierten Anlauf endlich ins Finale zu schaffen und auch das Einsingen und das Gewöhnen an die Bühne gelang der kleinen Truppe, bestehend aus Valentina und ihren beiden Backingtänzern sehr gut. Vorherrschende Farbe bei ihrer Probe ist rot, sowohl im Hintergrund als auch auf dem Kleid. Die Ausschnitte der Probe, die man frei auf Eurovision.tv verfolgen kann, lassen hoffen, dass es San Marino endlich ins Finale schafft.

    Mit der Königin der Zigeuner, Esma ging es weiter. Sie trug, um Bescheidenheit auszudrücken, ein rotes Swarovski-Kleid, ihr Duettpartner, der sich mittlerweile nur noch Lozano nennt, trägt einen eleganten Anzug. Wie man einschlägigen Quellen entnehmen kann, sind einige von Esmas 48 adoptierten Kindern als Support in Malmö mit dabei. Ob es dem Finaleinzug von "Pred da se razdeni" hilft, bleibt abzuwarten. Die Probe lief recht souverän ab, ob Europa der schnelle Tempowechsel des Liedes gefallen wird, ist eine andere Frage.

    Der letzte Beitrag, der vor der Pause dargeboten wurde, war "Hold me" von Farid Mammadov aus Aserbaidschan. Wie viele aserbaidschanische Beiträge der Vergangenheit herrscht fast absolute Dunkelheit. Die Performance erinnert sehr an Safura, blauer Hintergrund, ein Glaskasten in dem noch jemand vor sich hinkauert und eine Abfolge vom griechischen Choreographen Fokas Evangelinos, der schon mit Helena Paparizou, Dima Bilan und Sakis Rouvas zusammen gearbeitet hat. Aserbaidschan sollte das Finale spielend erreichen, wie tonsicher Farid ist, scheint jedoch tagesformabhängig zu sein...

    Krista Siegfrids Beitrag, der scheinbar versteckte Botschaften zur Homo-Ehe enthalten soll, die derzeit europaweit zur Diskussion steht, wird zudem noch mit Pyroeffekten, Konfetti und der eurovisionesken Windmaschine unterstrichen. Wie Krista zugab, sei sie großer Carola-Fan und könne natürlich bei ihrer Hochzeitsvorstellung nicht auf dieses fundamental wichtige Utensil verzichten. Beim finnischen Beitrag weht es also gewaltig. Weniger hingegen passiert beim maltesischen Beitrag, dort musizieren lediglich fünf Menschen um Gianluca herum. Auf den Leinwänden im Hintergrund flackertn Schriftzüge entlang, das war's.

    Traditionell hingegen präsentierte sich Bulgarien. Das wieder teilnehmende Duo Elitsa & Sotyan präsentierte sich folkloristisch, Elitsa im rot-weißen Martenzina-Outfit. Im Hintergrund flackern zu "Samo shampioni" zwei Masken auf. Das man nicht gewinnen wird, hat man sich scheinbar auch schon eingestanden, Elitsa äußerte sich wie folgt: "Wir fühlen uns bereits jetzt als Gewinner, weil sich die Leute immer noch an uns erinnern und unseren damaligen Song singen." So charismatisch die Folklore-Darbietung mit den blumendekorierten Backings auch sein mag, für Bulgarien wird es erneut schwer ins Finale zu ziehen.

    Der letzte Probende des heutigen Tages war der Isländer Eyþór Ingi Gunnlaugsson, der zugab, dass er noch etwas Zeit brauche, um mit der Eurovision warm zu werden. Einen Probedurchlauf am Samstag hat er ja noch. Morgen treten dann die übrigen Semifinalisten erstmals auf die Bühne, beginnend mit den Griechen, anschließend Israel, Armenien und Ungarn sowie nach der Mittagspause in der Malmö Arena die norwegische Delegation, meine Favoriten aus Albanien, dann Georgien, die Schweizer Heilsarmee und zu guter letzt Rumänien. Ich wünsche noch einen schönen Abend.

  • Malmö 2013: Astronaut trifft Trommel-Fetisch

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Viel ist es nicht, was aus der Malmö Arena nach außen dringt, Kurzvideos von Eurovision.tv und der ein oder andere Fanbericht. In diesem Jahr macht es die EBU den berichtenden Medien nicht gerade einfach, die Außenwelt vom Eurovision Song Contest zu unterrichten und so kann auch ich wieder einmal nur auf Bildmaterial der einschlägigen Website berichten.

    Montenegro eröffnete den heutigen Probentag und war... nicht von dieser Welt, in Astronautenanzügen wurde "Igranka" dargeboten, montenegrinischer Hip Hop im Kosmonauten-Style gab es auch noch nie in dieser Form. Ob es hilft, wird sich am 14. Mai, also heute in einer Woche entscheiden. Außerdem gab es noch die Proben aus Litauen und Belgien, Schnarchlieder zweierlei Art.

    Mit Pyrotechnik und Hebefiguren wollen die Weißrussen beeindrucken. Alyona Lanskaya war zwar in guter Verfassung, wie ihre Delegation versicherte, gesanglich ist es jedoch meines Erachtens noch etwas ausbaufähig. Die Genossen aus Moldawien hingegen wollen nach eigenen Aussagen mit einem 5m langen Kleid imponieren. Rauch und Bodennebel unterstreichen die Theatralik von "O mie" hierbei.

    Um den homosexuellen Touch zu gewährleisten, präsentiert sich der irische Sänger Ryan Dolan mit halbnackten und in Alufolien-Pants gewickelte Trommler. Im Hintergrund schimmern keltische Elemente über die Leinwand, die Iren machen es dem Eurovisionszuschauer in diesem Jahr auch wahrlich nicht einfach. Den Abschluss des zweiten Probentages bildeten die drei Grazien von Moje 3 aus Serbien, die sich in bonbonfarbenen Kleidchen und 50er Jahre-Frisuren zu "Ljubav je svuda" bewegten. 

    Das was man also vom zweiten Probentag gesehen hat, war bunt und teilweise beängstigend, das erste Halbfinals wird aber garantiert nicht langweilig. Morgen proben weitere Nationen, nämlich die erste Hälfte des zweiten Semifinals. Im Angebot hätten wir da Lettland, San Marino, Mazedonien und Aserbaidschan, sowie nach der Pause Finnland, Malta, Bulgarien und Island. In diesem Sinne, einen schönen Abend.

  • Malmö 2013: Niederlande sind auch 2014 dabei

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Eine starke Probe lieferten nach Berichten von Delegationen und Fans vor Ort die Niederlande mit ihrer Sängerin Anouk ab. Drei Backings agieren hinter Anouk und performen den Titel "Birds". Der Sender TROS gab zudem bekannt, dass man auch am Eurovision Song Contest 2014 teilnehmen werde, unabhängig vom Ergebnis. Die Niederlande sind somit das erste Land, das seine Teilnahme für den nächsten Wettbewerb bestätigt hat.

    Auch die Favoritin auf den Gesamtsieg des diesjährigen Song Contests, die Dänin Emmelie de Forest, trat gestern erstmals auf. Ihrer Linie treu bleibend sang sie Barfuß, begleitet von drei Backings und zwei Trommlern. Auch die Klapa-Truppe aus Kroatien performte erstmals ihren Titel "Mižerija". Ihr Musikstil ist inzwischen nicht nur Weltkulturerbe, er erhält durch die Kostümierung mit alten Kriegeroutfits eine besondere Untermalung.

    Ebenfalls performten noch die Russin Dina Garipova vor lampenartigen Kugeln und die ukrainische Sängerin Zlata Ognevich. Heute stehen nun die übrigen Proben des ersten Semifinals an, vor einer guten halben Stunde begann Montenegro, es folgen Belgien, Weißrussland und Moldawien. Nach einer einstündigen Pause setzen Irland, Zypern, Litauen und Serbien zur ersten Probe an.

    Videoimpressionen der gestrigen Auftritte gibt es hier im Youtube-Channel von Eurovision.tv.

  • Malmö 2013: Österreich eröffnet ersten Probentag

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - "Ich bin nervös, aber ich kann es nicht abwarten, auf die Bühne zu gehen.", sagte Natália Kelly heute Morgen im verschlafenen Malmö, das sich so langsam auf den Eurovision Song Contest einstimmt. Die österreichische Delegation machte heute den Auftakt auf der Bühne der Malmö Arena, finale Outfits wurden beim ersten Begehen der Bühne jedoch noch nicht gezeigt.

    Auch Estland und Slowenien haben mittlerweile die ersten Proben hinter sich. Organisiert zeigte sich Birgit Õigemeel bereits im weißen Schläppenkleid vor weißem und schwarzem Background. Wie zu sehen ist, wird während der estnischen Darbietung Trockeneis zum Einsatz kommen. Sloweniens Hannah Mancini präsentierte sich beim Probenauftakt in Malmö mit schwarzem Lederdress mit Schuppenapplikationen auf den Schultern, begleitet von drei Tänzern, die sich um Hannah versammeln und sich nach allen Regeln der Kunst verrenken.

    Erste Videoimpressionen sind bereits im Youtube-Channel von Eurovision.tv zu sehen. Weitere Proben folgen heute noch aus Kroatien, die mittlerweile auch abgeschlossen sind, Dänemark, Russland, der Ukraine und den Niederlanden. Da ich mich heute Nachmittag noch einmal mit AWL und Rechnungswesen beschäftigen muss, fällt die Analyse aller Performances in diesem Jahr etwas kürzer aus, Quicknews mit Eindrücken zu den Proben wird es aber dennoch in unregelmäßigen Abständen in dieser Woche geben.

  • Malmö 2013: Sendeprogramm für Österreich

    Austria 2012

    Austria Österreich - Der ORF rückt den Eurovision Song Contest, im Gegensatz zur ARD in sein Hauptprogramm und zwar alle drei Shows, selbst wenn Österreich nur in einem Semifinale teilnimmt und das Finale höchstwahrscheinlich gar nicht erst erreicht. Alle drei Shows laufen ab 21 Uhr (MEZ) auf dem Sender ORF 1, lediglich unterbrochen von einigen Werbepausen.

    Das erste Semifinale beginnt bereits um 20:15 Uhr mit der Countdown-Dokumentation "Natália - Ihr Weg nach Malmö". Um 21:00 Uhr beginnt dann das erste Semifinale, in dem Natália Kelly auch für die Bundesrepublik Österreich antritt. Nach einem ZIB Flash um 22:35 Uhr folgt dann um 22:40 Uhr die Entscheidung, welche zehn Nationen sich für das Finale qualfizieren. Das zweite Halbfinale am 16. Mai läuft ähnlich ab, auch hier überträgt ORF 1.

    Das Finale des Eurovision Song Contests findet ebenfalls um 21 Uhr am Samstag statt. Um Viertel nach acht zeigt der ORF zuvor noch "Natália - unser Star in Malmö". Nachdem alle Beiträge aufgeführt wurden, wird noch ein kurzer ZIB Flash ausgestrahlt, um 23:25 Uhr beginnt dann das offizielle Voting, um 23:50 Uhr die Entscheidung, natürlich im ORF 1. Den Kommentar der Shows spricht Ö3-Moderator Andi Knoll. Weitere Informationen erhält man direkt auf orf.at.

  • Malmö 2013: Warmlaufen für die Probenwoche

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden - Um weitere Song Contest-Touristen ins Land zu locken, gibt es auf dem Gustav Adolfs Torg, einem Platz im Zentrum der Stadt das Eurovision Village mit Großleinwänden, die die Song Contest-Shows live zeigen. So lohne sich ein Ausflug nach Malmö trotz verpasster Gelegenheit Karten für die Show zu bekommen, meldet Visit Sweden.

    Die Organisatoren der Show ließen zudem auch durchblicken, dass Loreen ihren Siegertitel nicht im Finale von Malmö, sondern im ersten Halbfinale nochmals performen wird. In der Vergangenheit war es üblich, dass die Vorjahressieger einen Platz im Finale bekamen, in diesem Jahr möchte das schwedische Fersehen SVT offenbar fast nichts so machen, wie es in den Vorjahren einmal war.

    Zudem ist die Bühne in der Malmö Arena so gut wie fertiggestellt, die Bühnenfläche beträgt in diesem Jahr rund 220 Quadratmeter, das auf einem kleinen Plateau herausstechende Hauptensign der Bühne ist immerhin 38 Quadratmeter groß. Statt LED-Lämpchen gibt es in diesem Jahr moderne HD-Videoprojektoren, die auf 43x8m Leinwand ihre Projektionen übertragen. Dazu gibt es die üblichen Gimmicks wie Schnee, 100kg Glitzerkonfetti, Pyro- und Nebeleffekte, Windmaschinen und alles, was das Eurovisionsherz begehrt.

    Nachdem nun noch letzte Tests und Vorab-Proben mit Statisten für die optimalen Kameraeinstellungen in Malmö durchgeführt werden, beginnen am 6. Mai, also am Montagmorgen die Liveproben, von denen wir, wie gesagt, weniger intensiv als in den Vorjahren berichten können. Den ersten Schritt macht die Österreicherin Natália Kelly mit ihrem Beitrag "
    Shine". Sie ist es auch, die am 14. Mai das erste Semifinale eröffnet.

  • Eurofire: Probenberichte und Co.

    Eurovision 2013

    Sweden Schweden
    - Nachdem nun alle 39 Nationen vorgestellt wurden und die Arbeiten in Malmö auf Hochtouren laufen, stellt sich allmählich ein gewisses Eurovisions-Feeling ein. Die Delegationen treffen letzte Vorbereitungen für ihren Ausflug nach Schweden und es wird reichlich darüber spekuliert, wer es ins Finale am 18. Mai schafft und wer die Heimreise nach dem Semifinale antreten muss.

    Da sich der Eurovision Song Contest bzw. die Proben der Veranstaltung mit meiner schriftlichen Abschlussprüfung zum Reiseverkehrskaufmann überschneiden, bitte ich um Verständnis, wenn ich in diesem Jahr keine umfassenden Postings mit Bildern, Videos, Zusammenfassungen von Pressekonferenzen etc. liefern kann. Es wird wohl eine tägliche Zusammenfassung des Gesehenen und Erlebten in Malmö geben, aber mehr ist mir leider in diesem Jahr nicht möglich.

    Immerhin möchte ich anmerken, dass ich diesen Blog in jedem Fall weiterführen werde, auch wenn 2013 ein Jahr mit recht geringem Traffic und fehlenden Beiträgen war, bislang. Das heißt jedoch nicht, dass ich nicht weiterhin Eurovisionsfan bin und Nachrichten zusammentragen möchte. Der Eurovision Song Contest 2014 wird wieder in voller Breite und im gewohnten Stil hier aufgezeigt. Und sobald meine Prüfungen durch sind, kann ich auch wieder mehr für 2013 schreiben, doch derzeit habe ich etwas andere Sachen im Kopf.

  • Road to Malmö (39/39): Schweden

    Schweden - Sweden - la Suède - Sverige


    Sweden Unser Vorstellungscountdown endet in alter Tradition mit dem Gastgeber des Eurovision Song Contests, Schweden. Die Road to Malmö hat ihren Endpunkt erreicht: Malmö. Dort wo heute in zwei Wochen bereits die Teilnehmer des zweiten Semifinals singen werden und die Entscheidung über die ersten zehn Finalisten bereits gefallen sein wird, fand bereits 1992 ein Song Contest statt, ebenfalls in der Malmö Arena, wir betreten also kein Neuland. Damals sang Christer Björkman, heute ist er Richtungsweiser beim schwedischen Sender SVT, wenn es um den Song Contest geht. Welche Hebel in den nächsten Jahren noch gedreht werden bleibt abzuwarten. Wir sind nun erst einmal gespannt auf Malmö 2013.

    Sveriges Zur bisherigen Eurovisionsgeschichte:
    Debüt: 1958 mit Alice Babs
    Rundfunkanstalt: SVT
    Teilnahmen: 52
    Siege: 1974 - ABBA - Waterloo
    1984 - The Herreys - Diggi-loo, diggi-ley
    1991 - Carola - Fångad av en stormvind
    1999 - Charlotte Nilsson - Take me to your heaven
    2012 - Loreen - Euphoria

    Eurofires Liebling:
    Eric Saade - Popular
    (SE'11 - 185 Pkt.)
    Ein perfekter Beitrag, zerspringende Glasscheiben, ein attraktiver junger Mann aus Schweden, ein Lied zum Mittanzen und Mitsingen, eigentlich hätte Eric Saade den Eurovision Song Contest nach Meinung vieler Fans bereits nach dem Sieg beim Melodifestivalen in der Tasche gehabt. Auch ich muss gestehen, dass der Song mein Favorit war, doch Aserbaidschan und Italien waren eine Spur besser, auch wenn es lange Zeit so aussah, als würde der Contest 2012 bereits in Schweden stattfinden. Loreen hat ihn Eric gerächt wenn man so will und alles wurde gut.

    Der ESC in drei Sätzen: Mit Schwedisch lief es beim Song Contest lange Zeit nicht so gut, erst in der kurzen Zeit, als man auch Englisch singen durfte, kassierte Schweden den ersten richtungsweisenden Sieg, mit ABBA, die man wohl nicht mehr vorstellen muss. Dem folgten erfolgreiche Jahre, weitere Siege mit den Herreys und Carola sowie 1999 Charlotte Nilsson, die heute in ihrer Rolle als Alien und Charlotte Perrelli unterwegs ist. Zwischendurch knickten die schwedischen Songs dann mal wieder ein, Anna Bergendahl 2010 z.B. war nicht einmal im Finale zu finden, Eric Saade und Loreen besserten die Bilanz jedoch auf.

    Eurovision Song Contest 2013:
    Interpret: Robin Stjernberg
    Titel: You
    Startnummer: 16 (im Finale)
    Sprache: Englisch
    Text & Musik: Robin Stjernberg, Linnea Deb, Joy Deb, Joakim Harestad Haukaas
    Vorentscheid: Melodifestivalen, 32 Beiträge traten in vier Vorrunden an, davon qualifizierten sich zwei direkt für das Finale in Stockholm, zwei weitere, daurnter auch Robin Stjernberg, für die Andra Chansen.

    Über den Künstler: Robin Stjernberg wurde 1991 in Hässleholm, nicht weit von Malmö entfernt, geboren. Er war Teil der Gruppe What's Up, in der auch Eric Saade sang. 2011 wurde er landesweit als Finalist von Pop Idols bekannt, hatte jedoch im Duell mit Amanda Fondell das Nachsehen. Seine Debütsingle "All this way" wurde später als Teil des #1-Albums "My versions" veröffentlicht. 2013 meldete er sich beim schwedischen Melodifestivalen an, erreichte dort jedoch zunächst nur die Andra Chansen-Runde.

    Es war das erste Mal in der Geschichte, dass ein Second Chance-Teilnehmer den Vorentscheid für sich entscheiden konnte. Mit 166 Punkten konnte er sich vor Yohio mit 133 Punkten durchsetzen. Privat ist Robin in einer Beziehung mit Molly Petterson Hammar, die ebenfalls bei Pop Idols teilnahm. Als Gastgeber ist Schweden mit Robin Stjernberg direkt für das Finale am 16. Mai qualifiziert.
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    Eurofires Meinung:
    "You", der letzte Titel den ich zu bewerten habe, erhält von mir ein mildes Urteil. Ich mag das Lied, hier greift die Taktik des Schönhörens, denn anfangs hat es mir überhaupt nicht gefallen. Inzwischen lagert der Song seit einigen Wochen auf meinem PC und wurde von Mal zu Mal besser. Inzwischen würde ich ihn mit 3,5 Punkten bewerten, da dies nicht möglich ist, runden wir auf vier Punkte auf. Ich denke, für Schweden wird es in diesem Jahr für eine vordere Mittelfeldplatzierung reichen, was ja nach den Erfolgen der letzten Jahren auch keine Schande ist.

    Weiterführende Links:
    Offizielle Website des Interpreten
    Profil auf Eurovision.tv
    Songtext auf Diggiloo.net

    Kostprobe:

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